Rentenversicherung Vergleich Rente

Rentenversicherung vergleichen – Altersvororge Vergleich

Vergleichen Sie hier die Konditionen und Leistungen der Rentenversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung wird später nur noch eine Alters-Grundversorgung darstellen. Verantwortungsbewusste Menschen sollten daher eine private Altersvorsorge/Rentenversicherung in Erwägung ziehen, machen Sie hier den Altersvorsorge / Rentenversicherungsvergleich:

Die Rentenversicherung – privat und gesetzlich fürs Alter vorsorgen

Die Rentenversicherung dient in erster Linie dazu, das Leben im Alter finanziell abzusichern. Sie ist eine der drei Säulen der Sozialversicherung und seit der Gründung der Rentenversicherung im Jahre 1889 hat sich wenig an ihrer Struktur geändert. Im Grunde funktioniert das Prinzip dieser Sozialversicherung sehr einfach: In einen großen Topf müssen sowohl die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber jeden Monat eine bestimmte Summe einzahlen. Wenn ein Arbeitnehmer dann das Rentenalter erreicht hat, dann wird die Rente aus dem großen Topf gezahlt. Dieses Prinzip funktioniert aber immer nur so lange, wie es ausreichend Menschen gibt, die in den Topf einzahlen und die Gruppe derjenigen, die Geld aus dem Topf bekommen, nicht allzu groß wird.

Dieses Prinzip hat eine sehr lange Zeit wunderbar funktioniert, aber jetzt gibt es eine deutliche Schieflage, denn auf der einen Seite werden die Menschen, die Rente bekommen, immer älter und auf der anderen Seite gibt es immer weniger Menschen, die in die Rentenversicherung einzahlen.

Wer ist alles in der Rentenversicherung versichert?

In der Rentenversicherung sind alle diejenigen versichert, die keiner selbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeit nachgehen. Eine Ausnahme gibt es jedoch und das sind die Beamten, denn sie unterliegen der sogenannte Versorgungspflicht. Auch die Landwirte sind von der „normalen“ Rentenversicherung ausgenommen, denn sie sind über die Alterssicherung der Landwirte pflichtversichert. Die Versicherung gilt nicht für diejenigen, die einer geringfügigen Beschäftigung mit einem monatlichen Einkommen von maximal 450,- Euro nachgehen, denn sie unterliegen nicht der Versicherungspflicht. Versichert sind:

  • Menschen mit Behinderung, die in einer entsprechenden Werkstatt arbeiten.
  • Die Bezieher von sogenannten Entgeltersatzleistungen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld.
  • Alle, die in der Ausbildung sind.
  • Eltern während der Zeit der Kindererziehung.
  • Pflegepersonen, die nicht erwerbsmäßig tätig sind.
  • Alle diejenigen, die Wehrdienst leisten.

Wie hoch ist der Beitragssatz zur Rentenversicherung?

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt 18,7 % des Bruttolohns, Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils 9,35 %, nur bei sogenannten Mini-Jobbern ist es etwas anders, denn hier zahlt der Arbeitgeber 15 % und der Arbeitnehmer 3,9 % in die Rentenkasse ein. Alle, die sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichern und auch alle Selbstständigen müssen den Betrag in seiner vollen Höhe alleine zahlen. Mini-Jobber müssen die Beiträge zur Rentenversicherung nicht zahlen, wenn sie das nicht möchten, allerdings muss das dem Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt werden. Dieser Befreiungsantrag kann auch noch nachträglich gestellt werden, rückwirkend ist das aber nicht möglich.

Der Beitragssatz für Selbstständige

Alle, die mit einer selbstständigen Tätigkeit ihr Geld verdienen, könnten trotzdem ein Teil der gesetzlichen Rentenversicherung sein und das mit allen dazugehörigen Rechte und Pflichten. Die Höhe der Beiträge wird nach dem jeweiligen Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze sowie dem aktuellen Beitragssatz von 18,7 % berechnet. Selbstständige können aber auch wahlweise den Regelbetrag zahlen. Bei jungen Unternehmern, die gerade ihre Existenz gründen, gilt folgendes: Sie können in den ersten drei Jahren ihrer selbstständigen Tätigkeit auch ohne einen Nachweis über ihr Einkommen den halben Regelsatz bezahlen. Freiwillig Versicherte und Selbstständige übernehmen den vollen Betrag selbst und sie zahlen direkt an den Rentenversicherungsträger, der für sie zuständig ist.

Zahlen auch Studenten in die Rentenversicherung ein?

Die Frage, ob auch Studenten in die Rentenversicherung einzahlen, wird häufig gestellt, denn viele, die nach dem Abitur studieren wollen, sind sich nicht sicher, ob während der mitunter langen Studienzeit in die Rentenversicherung eingezahlt wird oder nicht. Grundsätzlich gilt, alle, die studieren und dabei einen Mini-Job haben, bei dem sie weniger als 450,- Euro verdienen, können auf die Zahlungen der Rentenversicherungsbeiträge verzichten. Wer hingegen 450,- Euro oder mehr als Student im Nebenjob verdient und dabei maximal 20 Stunde in der Woche arbeiten geht, der ist in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert.

Sollte jedoch während des Studiums keine Zeit für einen Mini-Job bleiben, dann ist die Pflege-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei. Für alle Studenten, die dauerhaft mehr als 850,- Euro verdienen, was bei denjenigen der Fall ist, die ein duales Studium machen, gilt: Hier übernehmen der Student und der Arbeitgeber jeweils 9,35 % des Bruttolohns und gezahlt wird an die gesetzliche Rentenversicherung.

Müssen auch Rentner noch einzahlen?

Selbst wenn es vielleicht komisch klingt, aber auch Rentner müssen noch in die Rentenversicherung einzahlen, wenn sie noch arbeiten gehen. Allerdings gilt das nur dann, wenn der Verdienst mehr als 450,- Euro ausmacht. Ist das der Fall, dann zahlt der Arbeitgeber 15 % für die Renten- und 13 % für die Krankenversicherung. Rentner, die mehr als die 450,- Euro verdienen, teilen sich mit dem Arbeitgeber einen ermäßigten Beitragssatz für die Krankenversicherung von 14 %. Die Beiträge, die Rentner zahlen, haben aber keinen Einfluss auf die Rentenbezüge, daher ist es besser, für 450,- Euro arbeiten zu gehen und sich beitragsfrei stellen zu lassen.

Kann die Versicherung steuerlich geltend gemacht werden?

Die Beträge für die gesetzliche Rentenversicherung können als sogenannte Sonderausgabe bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Das gilt auch für die private Rentenvorsorge wie die Riester-Rente und die Rürup-Rente. Abgesetzt werden kann aber nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag und dabei wirkt sich nur ein ganz bestimmter Anteil auch wirklich steuersenkend aus. Dieser Abzugssatz steigt jedes Jahr um zwei Prozent. Im Jahre 2016 konnten Singles bis zu 22.767 Euro und Ehepaare bis zu 45.534 Euro bei der Steuer geltend machen. Allerdings sind nur 82 % davon steuermindernd und der Arbeitgeberanteil, den man ja bereits steuerfrei erhalten hat, muss von den 82 % abgezogen werden.

Privat versichern

Die Renten sind leider nicht mehr so sicher wie Norbert Blüm es in seiner Eigenschaft als Arbeitsminister einst so vollmundig versprochen hat. Wer im Alter nicht zum Sozialfall werden möchte, der sollte sich nicht auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen, sondern privat für das Leben im Alter vorsorgen. Alle Angestellten können das schon ab fünf Euro im Monat mit der Riester-Rente, alle, die selbstständig oder freiberuflich tätig sind, können mit der Rürup-Rente für das Alter vorsorgen. Auch eine Lebensversicherung ist eine Möglichkeit für die private Altersvorsorge, selbst dann, wenn die Zinsen niedrig sind, wie es aktuell der Fall ist. Eine gute Idee ist es, die eigene Rente einmal auszurechnen und dann eventuell über eine zusätzliche private Rentenversicherung nachzudenken, denn schließlich möchte niemand im Alter arm sein.

Bild: © Depositphotos.com / alexraths

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