Rentenkürzung für Kinderlose?

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‚"Kinder kriegen die Leute immer", meinte Bundeskanzler Konrad Adenauer in der Anfangszeit der Republik und wischte damit Zweifel an der Rentenversicherung beiseite. Heute weiß man: Viele Menschen entscheiden sich ganz bewußt gegen Nachwuchs, das staatliche Rentensystem gerät deshalb immer stärker in die Krise.

Vor diesem Hintergrund fordert nun Professor Johann Eekhoff, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln, eine Kürzung der Renten für Kinderlose. Deren Altersbezüge müssten um bis zu 50 Prozent abgesenkt werden, um die gesetzliche Rentenversicherung auf Dauer zu erhalten. Diese Änderung müsse schrittweise erfolgen, damit die Betroffenen privat vorsorgen könnten.

Zustimmung kommt aus der CSU, während der zuständige Sozialminister Franz Müntefering (SPD) derartigen Überlegungen eine klare Absage erteilt. Auch die Grünen, die Linkspartei und die FDP lehnen Rentenkürzungen für Menschen ohne eigene Kinder ab. Denkbar, so heißt es aus der CDU, sei ein Nachlass für Eltern bei den Sozialversicherungsbeiträgen – je mehr Kinder, desto höher könnte der Rabatt ausfallen.

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