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Das die deutsche Gesellschaft zunehmend altert ist sicherlich ungestritten. In diesem Zusammenhang steigt logischerweise auch die Zahl der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen. Derzeit werden bereits ca. 1,4 Millionen Menschen von Pflegediensten oder von Ihren eigenen Angehörigen versorgt.

Eine Aktuelle Umfrage hat ergeben, dass ca. zwei Drittel der Bundesbürger dazu bereits wären, ihre Angehörigen selbst zu pflegen. Diese Zahl zeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung es als seine Pflicht ansieht, den Angehörigen im Alter zu helfen. Problematisch kann dies allerdings im Ernstfall werden, da die Pflege häufig nicht in Einklang mit dem Alltag gebraucht werden kann. Auch wenn der Wunsch und der Wille vorhanden ist, den Angehörigen selbst zu pflegen, so steht dem die seelische und körperliche Belastung gegenüber. Zudem muss das Berufsleben und nicht zuletzt das eigene Privatleben damit in Einklang gebracht werden. Diese Belastungen sollte man auf keine Fall unterschätzen.

Es gehört also mehr dazu, seine Angehörigen im Alter zu pflegen als der reine Wille. Es ist daher auf jeden Fall sinnvoll, rechtzeitig Rücklagen zu bilden, damit im Alter ggf. Hilfe vom Profi genommen werden kann und sei es nur beim Kochen oder Sauber machen.

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