Die Deutschen befassen sich zu wenig mit der Altersvorsorge » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Lebensversicherung > Die Deutschen befassen sich zu wenig mit der Altersvorsorge

Wer nicht rechtzeitig für später vorsorgt, wird im Alter mit finanziellen Sorgen zu kämpfen haben. Mehr als eine Grundsicherung dürfte die staatliche Rente insbesondere den heute 20- bis 40jährigen kaum bieten. Theoretisch ist dieses Wissen in den Köpfen der Deutschen verankert – die notwendigen Weichenstellungen schieben jedoch viele immer weiter vor sich her.

Kapitalbildende Lebensversicherung, Riester-Rente, Rürup-Rente: Die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge sind vielfältig. Gerade darin scheint aber ein Problem zu liegen, denn vielen Teilnehmern einer aktuellen Umfrage ist das Thema zu kompliziert.

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, nicht genug für das Rentenalter vorzusorgen. Diese Einsicht führt aber nicht dazu, dass die Fehlentwicklung korrigiert wird. Statt dessen steht die Mehrzahl der Befragten dem Thema Altersvorsorge auch weiterhin eher uninteressiert gegenüber. Gut ein Drittel der Teilnehmer an der Umfrage fühlte sich ‚"schlecht informiert".

Besonders in der Gruppe der Berufsanfänger und jungen Erwachsenen bis etwa 30 Jahre, die mit vergleichsweise geringen monatlichen Beiträgen eine stattliche private Rente ansparen könnten, sind die Bemühungen um eine ausreichende Altersvorsorge außerordentlich schwach ausgeprägt.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Rentenbeiträge sinken, Rentenbezüge steigen Es gibt gute Nachrichten von der Rentenversicherung, die sowohl Arbeitnehmer als auch die Rentner freuen dürften: Im nächsten Jahr, zum 1. Juli, erhalten die Rentner voraussichtlich 2,3% höhere Renten in Westdeutschland und sogar 3,2% höhere Renten in Ostdeutschland. Im Durchschnitt erhält ein Rentner aktuell 1236 Euro pro Monat, dann sollen es 28,43 Euro monatlich mehr sein. Herbert Rische, Präsident der Rentenversicherung erklärte, dass die Rentner bei anhaltend guter Konjunktur mittelfristig weiter profitieren können und zukünftig auch Rentenerhöhungen denkbar wären, die deutlich über der I...
Lebensversicherung beleihen ein Verlustgeschäft Viele Menschen, die einen finanziellen Engpass haben, kündigen ihre Lebensversicherung, um kurzfristig an Geld zu kommen. Der Rückkaufwert einer Lebensversicherung ist aber in jedem Fall mit einem nicht unerheblichen Verlust verbunden. Zudem ist der Versicherungsschutz beendet. Eine weitere Möglichkeit, eine bestehende Lebensversicherung kurzfristig in Geld umzuwandeln, ist diese zu beleihen. Hierbei stellen so genannten Policenaufkäufer Geld zur Verfügung und im Gegenzug wird die Lebensversicherungspolice beliehen. Für die zur Verfügungstellung des Geldes nimmt der Aufkäufer Zinsen. Verbr...
Merkel gibt Müntefering Rückendeckung für Rente mit 67 Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt dem Sozialminister Müntefering Rückendeckung für seine Pläne, das Renteneintrittsalter schon bis zum Jahr 2029 auf 67 zu erhöhen. Kanzlerin Angela Merkel habe dem Vizekanzler "Rückendeckung gegeben", sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Aus Sicht der SPD wurde es dafür höchste Zeit. Die Ablehnung aus der Union hatte führende Sozialdemokraten verärgert - zumal vieles dafür spricht, dass Müntefering seine Pläne vorher mit Merkel abgestimmt hatte. Die große Koalition kann nur erfolgreich sein, wenn beide Partner auch gemeinsam schwierige Entscheidungen dur...
‚“Nachholfaktor“ verhindert Rentensteigerungen Die Höhe der Renten orientiert sich an der allgemeinen Lohnentwicklung. Da die Gehälter der deutschen Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren aber nur sehr leicht stiegen, vielfach stagnierten und durch den Wegfall freiwilliger Leistungen des Arbeitgebers teilweise sogar sanken, steigen auch die Altersbezüge nicht. Es ist bislang allerdings politischer Wille, die Renten auch dann nicht zu kürzen, wenn das wegen einer insgesamt rückläufigen Lohnentwicklung eigentlich geboten wäre. Statt dessen gab und gibt es für die Rentner ‚"Nullrunden". Die ersten Signale für ein Anspringen der K...
Recht auf stille Reserven bei Lebensversicherungen Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Kunden von Lebensversicherungen einen Anspruch darauf haben, bei der Auszahlung an den stillen Reserven beteiligt zu werden. Allerdings zahlen viele Versicherungen nicht von selbst, sondern erst, wenn die Kunden nachfragen - so das Ergebnis einer Leserbefragung der Zeitschrift "Finanztest". Von den 260 Befragten hatten 35% gar keine oder unklare Informationen über die bestehenden Reserven der Versicherung erhalten. Kunden von Lebensversicherungen sollten sich hier nicht abspeisen lassen, sondern bei ihrer Versicherung nachdrücklich nachfragen. Den...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)