Die Deutschen befassen sich zu wenig mit der Altersvorsorge » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Lebensversicherung > Die Deutschen befassen sich zu wenig mit der Altersvorsorge

Wer nicht rechtzeitig für später vorsorgt, wird im Alter mit finanziellen Sorgen zu kämpfen haben. Mehr als eine Grundsicherung dürfte die staatliche Rente insbesondere den heute 20- bis 40jährigen kaum bieten. Theoretisch ist dieses Wissen in den Köpfen der Deutschen verankert – die notwendigen Weichenstellungen schieben jedoch viele immer weiter vor sich her.

Kapitalbildende Lebensversicherung, Riester-Rente, Rürup-Rente: Die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge sind vielfältig. Gerade darin scheint aber ein Problem zu liegen, denn vielen Teilnehmern einer aktuellen Umfrage ist das Thema zu kompliziert.

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, nicht genug für das Rentenalter vorzusorgen. Diese Einsicht führt aber nicht dazu, dass die Fehlentwicklung korrigiert wird. Statt dessen steht die Mehrzahl der Befragten dem Thema Altersvorsorge auch weiterhin eher uninteressiert gegenüber. Gut ein Drittel der Teilnehmer an der Umfrage fühlte sich ‚"schlecht informiert".

Besonders in der Gruppe der Berufsanfänger und jungen Erwachsenen bis etwa 30 Jahre, die mit vergleichsweise geringen monatlichen Beiträgen eine stattliche private Rente ansparen könnten, sind die Bemühungen um eine ausreichende Altersvorsorge außerordentlich schwach ausgeprägt.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Rürup plädiert für staatliche Mindestrente Bert Rürup, Vorsitzender des Sachverständigenrats der Bundesregierung, fordert die Einführung einer staatlichen, steuerfinanzierten Mindestrente, da jemand der 35 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben eine monatliche Rente erhalten soll, die über dem Niveau der Grundsicherung liegt. Die Grundsicherung beläuft sich aktuell auf etwa 660 Euro im Monat. Bei niedrigeren Rentenansprüchen müsse mit Steuermitteln nachgeholfen werden, so Rürup. Auch sonstige Einkünfte, wie die Bezüge aus der privat abgeschlossenen Riester-Rente dürften seiner Meinung nach nicht verrechnet we...
Voraussetzung für Waisenrente nach dem 18. Lebensjahr Aktuell ist die Schulzeit für viele junge Menschen zu Ende und ein neuer Lebensabschnitt beginnt: die Berufsausbildung oder das Studium. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland weist deshalb aus aktuellem Anlass darauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt Waisenrenten enden können. Damit die Waisenrente auch nach dem 18. Lebensjahr (bis maximal zum 27. Lebensjahr) gezahlt wird, muss sich der Waise in einer schulischen oder beruflichen Ausbildung befinden oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren. Wer Wehr- oder Zivildienst ableistet, kann für die entsprechend verlängerte Au...
Rekord-Rücklage in der Rentenversicherung Dass die Finanzlage der Gesetzlichen Rentenversicherung sehr gut ist, war bekannt. Doch dass sich die Rücklage der Rentenkasse inzwischen auf 32 Milliarden Euro beläuft, ist eine Überraschung und zugleich ein neuer Rekord. Bislang wurde mit gut 2,5 Milliarden Euro weniger gerechnet, schließlich wurde der Beitragssatz Anfang 2013 von vorher 19,6% auf 18,9% gesenkt. Dass die Rücklage dennoch so hoch ausfallen konnte, führen Experten auf den anhaltenden Beschäftigungsboom zurück. Wie aus den Zahlen des Bundesversicherungsamtes in Bonn hervorgeht, entspricht die Rücklage der Rentenversicherung de...
Ergo kündigt Entschädigung für Riester-Kunden an Rund 14.000 Kunden der Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer, die 2005 einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, wurden zu hohe Abschluss- und Verwaltungskosten berechnet. Statt der auf der Antragsrückseite genannten 12,5% der Beiträge wurden 16,5% der Beiträge für Abschluss- und Verwaltungskosten einbehalten. Nach eigenen Angaben zog die Ergo so zu Unrecht von ihren Kunden einen "einstelligen Millionenbetrag" ein, dieser Vorgang wird inzwischen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) untersucht. Johannes Löper, Vorstandsmitglied der Ergo Lebensversicherung AG, kündigte nu...
Kritik und Zustimmung zur Rente mit 67 Nach dem überraschend schnellen Beschluss des Bundeskabinetts, die Rente mit 67 bereits bis zum Jahr 2029 und damit früher als bislang geplant einzuführen, hat es unterschiedliche Reaktionen gegeben. Während Gewerkschaften und Sozialverbände lautstark protestierten, gab es von Wissenschaftlern Beifall. Gewerkschaftsvertreter wehrten sich gegen die ‚"faktische Rentenkürzung" und forderten, erst einmal müssten die Unternehmen in Deutschland eine ausreichende Zahl von Arbeitsplätzen für ältere Menschen anbieten. Der Präsident des Sozialverbandes VdK, Hirrlinger, bezeichnete die Entsche...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)