Wichtige Fristen bei der Krankenversicherung beachten » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Wichtige Fristen bei der Krankenversicherung beachten

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann aus verschiedenen Gründen enden. Das kann der Fall sein, wenn sich ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber freistellen lässt oder auch nach der Scheidung eines Ehepaares. Hier endet nach der Trennung die Mitversicherung des nicht erwerbstätigen über den berufstätigen Partner.

In jedem Fall gilt es, wichtige Fristen einzuhalten. Binnen drei Monaten muss ein Antrag auf freiwillige Weiterversicherung bei der Krankenkasse eingehen. Verstreicht dieser Zeitraum, ist dem (Wieder-)Eintritt in das gesetzliche Krankenversicherungssystem ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben.

Wer den Antrag nicht binnen drei Monaten stellt, kann sich anschließend nur noch privat versichern. Während diese Variante für junge und gesunde Versicherte wegen niedriger Beiträge ohnehin Sinn machen kann, kommen auf ältere Menschen bei der privaten Krankenkasse unter Umständen deutlich höhere Beiträge zu.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Hautkrebsvorsorge in der GKV Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit Juli 2008 die Hautkrebsvorsorge, d.h. alle zwei Jahre können sich Versicherte ab einem Alter von 35 Jahren kostenlos untersuchen lassen. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass manche Krankenkassen ihren Versicherten zusätzliche Leistungen bieten. So bieten zahlreiche Krankenkassen das Hautkrebs-Screening auch für jüngere Versicherte an oder erlauben den kostenlosen Haut-Check auch in kürzeren Abständen (einmal jährlich). Als besonders umfangreich beurteilt die Stiftung Warentest die Leistungen der IKK Südwest, der Gmünder Ersatzkasse (GEK)...
Nicht jede Krankenversicherung bezahlt Gentest auf Krebs Patienten einer privaten Krankenversicherung (PKV) können nicht automatisch davon ausgehen, dass ihre Versicherung die Kosten für einen Gentest auf Krebs übernimmt. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Stuttgart hervor (Az.: 13 S 131/12). Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass ein Gentest weder eine Heilbehandlung noch eine Vorsorgeuntersuchung darstelle, berichtet die Stiftung Warentest. Der Unterschied zu einer Heilbehandlung bestehe darin, dass bei dieser bereit eine Erkrankung vorliegt. Vorsorgeuntersuchungen dienen dagegen einer frühstmöglichen Diagnose einer bestimm...
Werden Privatpatienten bei Organtransplantationen bevorzugt? Medienberichten zurfolge hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg dahingehend geäußert, dass Privatversicherte bei der Vergabe von Spenderorganen für eine Organ-Transplantation bevorzugt behandelt werden würden. Diese Behauptung weist der Verband der privaten Krankenversicherung strikt als falsch zurück und erklärt, dass es in Deutschland klare Regeln über die Vergabe der Spenderorgane gibt. Diese Regeln sind völlig unabhängig von dem Versicherungsstatus des Patienten, es gibt also definitiv keine Bevorzugung von Privatpatienten. Dem stimmte auch das Bundesgesundheitsministerium...
Kassenärzte wollen mehr Geld Droht nun auch ein Streik unter den Kassenärzten? Nach den Krankenhausärzten fordern jetzt auch die Kassenärzte mehr Geld. Ärzte fordern im Rahmen der Gesundheitsreform mindestens 20 Prozent höhere Honorare bis Anfang 2009. Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Köhler, beziffert die Mehrkosten auf 4,5 bis 5 Milliarden Euro. Er verlangt den kompletten Wegfall der Budgetierung für ärztliche Leistungen. Dafür standen zuletzt 23,1 Milliarden Euro bereit. Die KBV legte am Montag zur Gesundheitsreform ein eigenes Honorarkonzept vor. Koalitionsspitzen hatten sic...
PKV muss LRS-Therapie nicht zahlen Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes muss eine private Krankenversicherung die Kosten für eine LRS-Therapie durch einen Pädagogen nicht übernehmen (Az: IV ZR 28/08). Darauf weist die ARAG Rechtsschutzversicherung hin. Im konkreten Fall klagte ein Versicherter gegen seine private Krankenversicherung, weil diese sich weigerte die von einem Pädagogen durchgeführte Therapie bei der Legasthenie seinens Sohnes zu bezahlen. Viele private Krankenversicherungen übernehmen laut ihren Tarifbedingungen psychotherapeutische und logopädische Maßnahmen. Nach Ansicht der Klägers ist eine LRS-Therapie mi...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)