14 Tage Widerrufsrecht nach Abschluss einer Versicherung » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Versicherungen > 14 Tage Widerrufsrecht nach Abschluss einer Versicherung

Das Kleingedruckte in den Versicherungsbedingungen lesen viele Kunden erst, wenn der Versicherungsvertreter längst wieder weg ist. Unterschrieben haben sie dann bereits.

Wer jetzt eine Klausel entdeckt, die ihm nicht zusagt, der hat die Möglichkeit, den Vertragsabschluss zu widerrufen. Bei Versicherungen gilt dieses Widerrufsrecht generell 14 Tage lang. Der Versicherungsvertreter muss den Kunden auch darauf hinweisen. Tut er es nicht, so sagt die gültige Rechtsprechung, gilt das Widerrufsrecht unbegrenzt. Der Nachweis dürfte allerdings schwierig werden, denn zumeist bestätigt der Versicherungskunde mit der Unterschrift, über sein Widerrufsrecht belehrt worden zu sein.

Am besten sollte man also erst einmal alles in Ruhe lesen und erst dann unterschreiben. Eine Ausnahme vom 14tägigen Widerrufsrecht gibt es nur, wenn der Versicherungsschutz auf ausdrücklichen Wunsch des Versicherten mit sofortiger Wirkung beginnt.

Und: Das Recht, vom Vertrag zurückzutreten, gilt nur für Privatleute. Wer als Kaufmann für sein Unternehmen eine Versicherung abschließt, der ist an seine Unterschrift gebunden.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Höhere Beitragsbemessungsgrenzen Beim Blick auf ihren Lohnzettel werden gut verdienende Arbeitnehmer zu Beginn des Jahres 2006 kleine Veränderungen feststellen. Die Beitragsbemessungsgrenzen für Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung wurden geringfügig angehoben. So entfallen Beiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung fortan auf bis zu 5.250 Euro des Gehaltes. Bislang lag die Grenze bei 5.200 Euro. Für Monatseinkünfte oberhalb dieser Summe werden keine Sozialversicherungsabgaben fällig. Die Anhebung hat zur Folge, dass ein etwas höherer Anteil des Einkommens mit Beitragszahlungen belegt ist. Insbesondere im ...
Urteil: Krankenhaustagegeld wird auf Hartz IV angerechnet Aus einem aktuellen Beschluss des Bundessozialgerichts vom 18. Januar 2011 geht hervor, dass die Leistungen aus einer Krankenhaustagegeld-Versicherungen auf die Grundsicherung von Hartz IV-Empfängern angerechnet werden dürfen (Az.: B 4 AS 90/10 R). Im konkreten Fall hatte ein Hartz IV-Empfänger geklagt, nachdem er aus einer solchen Versicherung Leistungen bezogen hatte, die ihm dann auf seine Bezüge angerechnet werden sollten. Sein Argument: Er habe die Beiträge für die Versicherung selbst bezahlt und würden die Leistungen nun auf seine Hartz IV-Bezüge angerechnet werden, müsste er quasi dopp...
Komplizierte Antragsformulare in der Privaten Krankenversicherung Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest lassen sich Fehler bei der Beantwortung der Fragen auf den Antragsformularen in eine private Krankenversicherung unvermeidlich, da diese Formulare häufig unübersichtlich und unverständlich sind. Von den 33 getesteten Formularen erhielt nur eines die Bewertung "gut", 16 das Gesamturteil "befriedigend" und weitere 16 schnitten mit "ausreichend" ab. Die Tester überprüften die Formulare nach verschiedenen Kriterien wie Textverständlichkeit, Inhalt, Benutzerführung und Lesbarkeit. Als für den Versicherten besonders schwer zu beantworten wurden die det...
Leistungen bei Versicherungen vergleichen Bevor man eine Versicherung abschließt sollte man sich auf jeden Fall gut beraten lassen und seinen Focus nicht nur auf die Höhe der Beiträge legen sondern zudem auch die Leistungen der einzelnen Anbieter gut vergleichen. Darauf haben Versicherungsexperten aktuell hingewiesen. Auf den ersten Blick fällt der Blick bei einem Versicherungsangebot in der Regel auf die Höhe der zu leistenden Versicherungsprämie und es stellt sich schnell ein Angebot als das attraktivste heraus. Wenn man sich aber bewusst macht, dass es bei einer Versicherung nicht allein darum geht, dass günstigste Angebot zu find...
Kein Versicherungsschutz ohne Rauchmelder ? In vielen Bundesländern sind Rauchmelder bereits Pflicht, so führte Rheinland-Pfalz in 2003 als erstes Bundesland eine Rauchmelder-Pflicht für alle Neubauten mit Wohnnutzung ein. Später folgten dann das Saarland, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg. Auch Nordrhein-Westfalen als größtes deutsches Bundesland will sich nun der Rauchmelderpflicht anschließen. Wer neu baut und die Pflicht nicht beachtet riskiert seinen Versicherungsschutz. Einiger Anbieter von Hausratversicherungen versuchen mit sogenannten Rauchmelder-Rabatten, die Kunden zum Einbau von Rauchmeldern zu bewegen und mehr für die...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)