Stiftung Warentest warnt vor unseriösen Geldanlage-Angeboten » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Aktien & Fonds > Stiftung Warentest warnt vor unseriösen Geldanlage-Angeboten

In einem aktuellen Infodokument warnt die Stiftung Warentest vor unseriösen, dubiosen und hoch riskanten Geldanlage-Angeboten, die derzeit auf dem Markt sind. Das Dokument enthält verschiedene Rubriken. So werden in der Rubrik „unseriöse Finanzvermittlung und -beratung“ Fälle genannt, in denen von Banken, Sparkassen, Finanzdienstleistern, -vermittlern oder -beratern Geldanlageprodukte mit falschen Versprechungen oder zweifelhaften Methoden angeboten wurden.

In der Rubrik „Geschlossene Immobilienfonds“ werden über 40 Fonds genannt, vor denen aus verschiedenen Gründen gewarnt wird. Die entsprechenden Gründe und der Verweis auf den entsprechenden Artikel in der Zeitschrift „Finanztest“ werden jeweils in Klammern hinter dem Fonds-Namen genannt. Mit sogenannten „Schrottimmobilien“ beschäftigt sich die gleichnamige Rubrik, in der Anbieter und Vermittler von völlig überteuerten Wohnungen als Kapitalanlage genannt werden. Weitere riskante Angebote, vor denen Anleger ausdrücklich gewarnt werden sollten, finden sich in den übrigen Rubriken „Unternehmensbeteiligungen“, „Genussrechte“ und „Geschäfte mit Lebensversicherungen“.

Die Stiftung Warentest erhebt mit diesem Infodokument keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weist jedoch darauf hin, dass hier solche Angebote genannt werden, die in eigenen Untersuchungen, durch Meldungen von Verbraucherzentralen oder durch Gerichtsurteile negativ aufgefallen sind. Interessenten können sich die Liste zum Preis von 2,50 Euro auf der Website der Stiftung Warentest freischalten lassen.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Für Freistellungsauftrag Steuer-Identifikationsnummer nötig Die Wüstenrot Bausparkasse AG weist darauf hin, dass auf den Freistellungsaufträgen für Kapitalerträge seit Anfang 2011 unbedingt die Steuer-Identifikationsnummer angegeben werden muss, da die Aufträge ansonsten unwirksam sind. In diesem Fall müsste der Bausparer für jeden Euro Kapitalertrag (z.B. Zinsen aus dem Bausparguthaben) von Beginn an Kapitalertragsteuer zahlen. Dies gilt jedoch nur für Freistellungsaufträge, die in diesem Jahr gestellt werden. Die Aufträge, die bis Ende 2010 gestellt worden sind, bleiben auch weiterhin bis maximal 2015 wirksam. Mit dem Freistellungsauftrag können P...
Diese 3 Tipps sollten Sie beachten, wenn Sie Kredite umschulden möchten Viele Verbraucher in Deutschland sammeln im Laufe der Zeit kleine Kreditschulden bei verschiedenen Anbietern an. Zudem ist meist der teure Dispo-Zins des Girokontos ein Grund, weshalb das Begleichen der Raten immer teurer wird. Die Umschuldung erscheint hier als eine Möglichkeit, um die monatlichen Kosten direkt zu senken. Doch auf was ist zu achten, damit dieses Vorhaben auf jeden Fall gelingt? Der Leitzins als Grundlage Die wohl wichtigste Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umschuldung ist bereits durch den so niedrigen Leitzins der EZB in der aktuellen Phase geschaffen. Denn die...
Geldanleger können zu viel gezahlte Abgeltungsteuer zurückfordern Die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften rät allen Geldanlegern, sich die Steuerbescheinigung ihrer Bank genau anzusehen und die ausgewiesene Abgeltungsteuer zu prüfen. Wer zu viel Abgeltungsteuer gezahlt hat, kann diese nämlich zurückfordern. Wer im Jahr 2010 Kapitaleinkünfte von weniger als 801 Euro (bei Ehepaaren 1602 Euro) hatte, muss auf seine Zinsen und Dividenden überhaupt keine Steuern zahlen, weil die Einnahmen bis zu dieser Grenze ("Sparerpauschbetrag") steuerfrei sind. Um zu verhindern, dass die Bank automatisch die Abgeltungsteuer abführt, muss jedoch ein Freist...
Fonds sind eine gute Altersvorsorge Viele Deutsche nutzen Fonds um sich eine Altersvorsorge aufzubauen. Dies geht aus einer Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut TNS und von AXA Investment Managers hervor. Immerhin 66 Prozent der befragten Bundesbürger vertreten demnach die Meinung, dass eine Geldanlage in Fonds am Besten geeignet ist, um zusätzlich fürs Alter vorzusorgen. Wichtig erscheint den Deutschen dabei aber zu sein, dass es sich um eine langfristige Anlage handelt. War dies im Vorjahr nur für 78 Prozent von Bedeutung so waren es bei der aktuellen Umfrage sogar 83 Prozent. Ob der Fonds dabei einen großen Namen trägt od...
Wenig Vertrauen in Aktien und Fonds Die Bundesbürger haben wenig vertrauen in Aktien und Fonds. 71 Prozent aller Bürger investieren kein Geld in die entsprechenden Wertpapiere. Und das trotz eines großen Wachstums und einer wesentlich höheren Stabilität des DAX und der weltweiten Börsen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des unabhängigen Fonds-Vermögensverwalters Fund-Market Deutschland GmbH. Befragt wurden dabei 1002 Bundesbürger. Nur ca. jeder Achte Bürger investiert überhaupt in Aktien und Fondsanteile besitzen nur ca. 25 % der Bundesbürger. Das Hauptproblem scheint darin zu liegen, dass ein Großteil der...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)