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Die geschlossenen Fonds haben im letzten Jahre alle ihre Steuervorteile verloren. Ein Großteil der klassischen Kunden, die ihr Geld kurz vor Ende des Jahres in diese Fonds einzahlten, um dem Fiskus ein Schnippchen zu schlagen, sind gegangen. Jetzt werben die geschlossenen Fonds in ihren Expos√©s mit neuen Sprüchen wie: „Ideal für die Altersvorsorge“ oder auch „Baustein für den Vermögensaufbau“. Es geht dabei darum, neue Kunden zu erreichen, denn das bisherige Verkaufsargument „Steuern sparen“ gilt nicht mehr. Doch warum eignen sich geschlossene Fonds auch als Altersvorsorge? Zum einen, weil die Laufzeiten sehr lang sind. Die Beteiligungen sind zudem auch nicht abhängig von der Stimmung an den Aktienmärkten. Die durchschnittliche Laufzeit bei geschlossenen Immobilienfonds lag in den letzten Jahren bei 18,8 Jahren. Schwierig wird es, wenn man vorzeitig aus dem Fonds aussteigen möchte. Es gestaltet sich sehr schwer, Käufer für die Anteile zu finden. So soll zwar mittlerweile ein Zweitmarkt existieren, dieser steckt aber noch in den Anfängen. Geschlossene Fonds gibt es viele. Die klassischen Varianten sind mit Sicherheit die Schiffs- und Immobilienfonds, doch es gibt auch noch Wein-, Musik-, Film- und Videospiele-Fonds. Für die Fonds gelten alle Chancen und Risiken eines normalen Investments. Auch ein Totalverlust ist möglich. Man sollte darauf achten, dass eine Nachschusspflicht ausgeschlossen ist. Für die Altersvorsorge sollten nicht mehr als 20 Prozent des Vermögens in geschlossene Fonds investiert werden.

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