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Wer nach einem Totalschaden der Wohnung finanziell nicht in der Lage wäre, alles Nötige neu zu kaufen, sollte eine Hausratversicherung abschließen. Doch anders als andere Versicherungen kann sich der Bedarf einer Hausratversicherung im Laufe der Zeit erheblich ändern. Deshalb raten die Experten der Stiftung Warentest dazu, die Police der Hausratversicherung regelmäßig zu überprüfen und den Tarif ggf. aufzustocken oder den Anbieter zu wechseln.

In der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“ berichtet die Stiftung Warentest von ihrem umfangreichen Test verschiedener Hausratversicherungen. Insgesamt wurden 116 Tarife von 59 Versicherungsunternehmen unter die Lupe genommen und deren Preise mittels einem Modellfall in vier Städten mit unterschiedlich hohem Risiko (Altenburg, Darmstadt, Hannover, Köln) ermittelt.

Das Ergebnis: Alle Tarife im Test decken die wichtigsten Risiken ab, doch was kostet der Versicherungsschutz für Überspannung und Fahrraddiebstahl? Im thüringischen Altenburg, der Modellstadt mit niedrigem Risiko, gibt es einen entsprechenden Tarif schon ab 99 Euro pro Jahr. In Köln, der teuersten Stadt im Test, kostet der gleiche Versicherungsschutz dagegen schon mindestens 161 Euro pro Jahr.

Auf der Suche nach dem günstigsten Tarif sollte man jedoch nicht vergessen, dass die Versicherungssumme auch immer dem tatsächlichen Wert des Hausrats entsprechen sollte, um finanziellen Schaden abzuwenden. Versicherte können den Wert entweder selbst ermitteln oder sich auf die Pauschale der Versicherung einlassen. Diese liegt bei rund 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Aber Achtung: Wenn der Versicherungswert unterschätzt wird, wird ein entstandener Schaden nur anteilig ersetzt.

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Von Melanie (Insgesamt 1903 News)