Versicherung gegen Seekrankheit » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Versicherungen > Versicherung gegen Seekrankheit

Die Allianz Global Assistance bietet deutschen Urlaubern neuerdings eine Versicherung gegen Seekrankheit. Bei dem „Elvia Schiff-Vollschutz“ erhalten die Versicherten unter anderem ein Tagegeld, wenn sie auf einer Kreuzfahrt an Seekrankheit leiden. Das Tagegeld beträgt pauschal 50 Euro und wird maximal fünf Tage lang gezahlt.

Allerdings tritt der Versicherungsschutz allerdings nur unter bestimmten Bedingungen in Kraft, konkret: Nur wenn der Reisende bei Windstärken bis 5 seekrank wird und seine Kabine oder die Krankenstation deshalb für mindestens 24 Stunden nicht verlassen kann, wird das Tagegeld gezahlt. Bei höheren Windstärken zahlt die Versicherung nicht. Der Versicherte muss seine Seekrankheit außerdem durch eine von dem Schiffsarzt ausgestellte Bescheinigung belegen. Nach Angaben der Versicherung gehören auch Informationen über den allgemeinen Umgang mit Seekrankheit zu den Leistungen. Diese werden den Versicherten ab vier Wochen vor und während der Reise zur Verfügung gestellt. Wie teuer dieser spezielle Versicherungsschutz ist, ist unter anderem abhängig vom Reisepreis. Bei teuren Kreuzfahrten kann die Versicherungsprämie schnell weit über 100 Euro liegen.

Experten stehen einer solcher Versicherung eher skeptisch gegenüber. Zum einen ist nur ein sehr kleiner Teil der Menschen überhaupt anfällig für die Seekrankheit und zum anderen ist fraglich, ob das ausgezahlte Tagegeld eine wirkliche Entschädigung für die möglichen Behandlungskosten oder im schlimmsten Fall einen Reiseabbruch darstellt.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Versicherungen aus dem Auktionshaus Versicherungen werden schon lange nicht mehr nur von Versicherungsvertretern verkauft. Viele Unternehmen setzen auf zusätzliche Vertriebskanäle – so auch die Gothaer-Tochter Asstel. Seit vergangenem Jahr werden die Sachversicherungen der Asstel beim Kaffeeröster Tchibo angeboten, ab Dezember können die Kunden ihre Versicherungen auch über das Internet-Auktionshaus Ebay abschließen. Asstel erhofft sich von dieser Kooperation einen weiteren Wachstumsschub. Bereits heute kommt fast jeder zweite Asstel-Vertrag übers Internet zustande. Der Online-Anteil dürfte in den kommenden Monat dank des hohe...
Unfallversicherung muss auch bei Fahrfehlern zahlen Das Sozialgericht Karlsruhe entschied Anfang Mai diesen Jahres in einem Urteil, dass die gesetzliche Unfallversicherung auch bei Unfällen haftet, die einem Arbeitnehmer wegen eines Fahrfehlers zustoßen. Der Versicherungsschutz gilt auch dann, wenn der Versicherte bei dem Unfall besonders schwere Verletzungen davongetragen hat, weil er nicht angeschnallt war (AZ: S 4 U 354/07). Im verhandelten Fall ging es um einen ausgebildeten Kfz-Mechaniker und Busfahrer, der frontal mit einem anderen Pkw zusammenstieß, nachdem sein Auto auf die Gegenfahrbahn geraten war. Der Mann war nicht angeschnallt und...
Versicherungsschutz in der Mittagspause Die Mittagspause gehört zum Arbeitsalltag, aber nicht bei allen Unfällen, die während dieser Zeit passieren, haftet auch die gesetzliche Unfallversicherung. Während z.B. der Weg in die Kantine oder in einen Imbiss, ein Restaurant oder in einen Supermarkt, in dem Nahrungsmittel für den Verzehr in der Mittagspause gekauft werden, unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht, ist der Aufenthalt in der Kantine o.ä. selbst jedoch nicht versichert. Da die Einnahme der Mahlzeiten zu den privaten, so genannten "eigenwirtschaftlichen" Tätigkeiten gehört, endet der Versicherungsschutz soz...
Mehrwertsteuer rauf, Sozialversicherungsbeiträge runter Ursprünglich hatten CDU und CSU eine Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte geplant. Das Geld sollte zur Senkung der Sozialversicherungsbeiträge genutzt werden, um auf diese Weise die Schaffung neuer Arbeitsplätze attraktiver zu machen. Die SPD lehnte die Erhöhung der Mehrwertsteuer im Wahlkampf vehement ab. Als sich die beide Lager nach der Wahl auf eine Große Koalition am Ende geeinigt hatten, wurde eine Erhöhung um drei statt zwei Prozentpunkte präsentiert, und die Mehreinnahmen sollten vor allem Haushaltslöcher stopfen. Zumindest ein Drittel der Steuererhöhung, so hat jetzt CDU-Gene...
Falsche Beratungen bei Senioren Immer häufiger bemerken Erben bei der Durchsicht des Nachlasses, dass ihre verstorbenen älteren Verwandten hinsichtlich ihrer Versicherungen offenbar falschen Beratungen erlegen sind. So entdeckten z.B. die Erben einer 89-jährigen Frau, dass sie erst kurz vor ihrem Tod noch eine Kapitallebensversicherung mit 14-jähriger Laufzeit und einer Einmalzahlung von 100.000 Euro abgeschlossen hatte. Der mit diesem Fall betraute Anwalt ist sich sicher, dass es hier offensichtlich nur um die Vermittlungsprovision und nicht um eine sachliche und für die ältere Dame sinnvolle Beratung ging. Auch mehrere Ba...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)