Techniker ist größte gesetzliche Krankenversicherung » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Techniker ist größte gesetzliche Krankenversicherung

Zum ersten Mal hat die Techniker Krankenkasse (TK) mehr Mitglieder als der langjährige Marktführer Barmer GEK und ist damit nun Deutschlands größte gesetzliche Krankenversicherung.

Insgesamt sind bei der TK nun 8,68 Millionen Menschen versichert, die Barmer GEK hat dagegen „nur“ noch 8,64 Millionen Versicherte. Diese Zahlen, die in einem Bericht des Branchenblattes „Dienst für Gesellschaftspolitik“ (dfg) genannt wurden, wurden inzwischen auch von beiden Krankenkassen bestätigt. Experten hatten schon länger damit gerechnet, dass sich die Techniker Krankenkasse gegenüber der Barmer GEK als größte Krankenkasse durchsetzen wird.

TK-Vorstandschef Jens Baas zeigt sich erfreut und erklärt gegenüber dem „Handelsblatt“, es habe „sich gelohnt, dass die TK sich frühzeitig als modernes Dienstleistungsunternehmen aufgestellt hat und dies mit ihren Mitarbeitern auch lebt.“ Baas weist jedoch darauf hin, dass die Größe eines Unternehmens nicht sein Hauptziel sei, vielmehr komme es darauf an, „die bestmöglichen Leistungen und Services für die Kunden zu bieten“. Und dabei sei man auf einem guten Weg, glaubt auch TK-Sprecherin Dorothee Meusch, die gegenüber dfg auf das erweiterte Leistungsportfolio der TK und „Top-Werte bei Service-zufriedenheitsbewertungen“ der Krankenkasse hinweist.

Barmer-GEK-Sprecher Athanasios Drougias gibt sich derweil gelassen und betont, dass es nicht wettbewerbsentscheidend sei, die meisten Versicherten zu haben. Die Barmer GEK würde sich aktuell nicht auf ihr quantitatives Wachstum konzentrieren, sondern ihren Fokus auf die verstärkte Kundenorientierung und die Optimierung der Prozessabläufe legen, heißt es im „Handelsblatt“.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Techniker ist größte gesetzliche Krankenversicherung
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Private Krankenversicherung Das Landgericht Bielefeld hat einer Klage eines Mannes stattgegeben, der gegen seine Krankenversicherung vor Gericht gezogen war. Gemäß dem jetzt gefällten Urteil darf eine private Krankenversicherung einem Mitglied nicht wegen einer genetischen Erkrankung kündigen. In dem genannten Fall war die Ehefrau des Versicherungsnehmers im Jahre 2004 dem Vertrag des Mannes beigetreten und dafür Fragen nach Arztbesuchen und Vorerkrankungen beantworten müssen. Die Frau hatte dabei einen Gendefekt verschwiegen. Seitens der Krankenversicherung wurde nach bekannt werden dieser Krankheit die Mitgliedschaft...
Prämienstaffelung in der GKV ungesetzlich Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass eine gesetzliche Krankenkassen keine Staffelprämie für ihre Versicherten vorsehen darf, die abhängig ist von dem Umfang der in Anspruch genommenen Leistungen (Az.: B 1 A 1/09 R). Im konkreten Fall ging es um die Daimler Betriebskrankenkasse, die eine "Wahltarifprämienzahlung" angeboten hat. Diese sieht vor, dass alle Mitglieder, die im letzten Kalenderjahr länger als drei Monate versichert waren und selbst und auch mitversicherte Familienangehörige keine Leistungen in Anspruch genommen haben, eine Prämienzahlung erhalten. Vorsorgeuntersuchungen wa...
Nachmeldepflicht bei schwerwiegenden Erkrankungen Personen, die eine private Krankenversicherung abschließen, sind dazu verpflichtet, schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen, die sich zwischen der Antragstellung auf Mitgliedschaft und der Annahme durch die Versicherung, ergeben, dieser nachzumelden. Darauf weist die "Aachener Zeitung" hin. Die Krankenversicherungen ihrerseits haben die Pflicht, ihre zukünftigten Versicherten auf diese Obliegenheit hinzuweisen. Laut einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf (Az.: 11 O 66/06) gibt es Ausnahmen, z.B. wenn im Zeitraum zwischen Abgabe und Annahme des neuen Versicherungsvertrages bei dem ...
Krankentagegeldversicherung für Selbstständige Viele Kleinunternehmer sind als ‚"Einzelkämpfer" aktiv: Sie werben neue Kunden, erledigen tagsüber die Aufträge und abends die Buchhaltung. Fällt der Selbstständige krankheitsbedingt aus, sind oft keine Mitarbeiter vorhanden, die einspringen könnten. Die Folge: Liegt der Kleinunternehmer z.B. mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus, kann er kein Geld verdienen. Sind nun keine ausreichenden Ersparnisse vorhanden, droht schnell eine finanzielle Schieflage. Gegen dieses Risiko können sich Selbstständige und Freiberufler jedoch absichern, indem sie eine Krankentagegeldversicherung ab...
Einheitliche Honorarordnung – kommt jetzt die Zwei-Klassen-Medizin? Immer wieder sorgt die vermeintliche bevorzugte Behandlung der privat Krankenversicherten gegenüber denen, die gesetzlich versichert sind, für Unmut. So bekommt privat Krankenversicherte ohne Probleme sehr schnell einen Termin bei einem Facharzt. Wer hingegen gesetzlich versichert ist, der muss mitunter Wochen, wenn nicht sogar Monate auf einen solchen Termin warten. Die Krankenkassen mussten sich etwas einfallen lassen und boten zusammen mit der Vereinigung der Kassenärzte die sogenannten Terminservicestellen an. Dieses Modell hatte leider nicht den gewünschten Erfolg und daher kommt jetzt di...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *