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Dass für die meisten Menschen die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um im Alter ihren Lebensstandard halten zu können, ist unstrittig. Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge, mit der die Rentenlücke gefüllt werden kann. Es gibt jedoch viele verschiedene Riesterprodukte und die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Special dargestellt, welches Riesterprodukt für wen am besten geeignet ist.

Grundsätzlich wird zwischen Wohn-Riester und anderen Riester-Produkten unterschieden. Wer in Wohneigentum investieren will, für den ist die Wohn-Riester zu empfehlen, wobei es hier auf den geplanten Zeitpunkt der Investition ankommt. Wer sofort bauen oder kaufen will, für den ist ein Riester-Darlehen oder Kombi-Kredit geeignet, während alle, die erst später in Wohneigentum investieren wollen, mit einem Riester-Bausparvertrag beraten sind.

Darüber hinaus gibt es noch vier andere Riester-Produkte: Der Riester-Banksparplan eignet sich vor allem für Unentschlossene, die z.B. noch nicht wissen, ob sie später einmal in Wohneigentum investieren wollen. Der Riester-Banksparplan ist flexibel, weil er gute Wechselmöglichkeiten zu anderen Riester-Produkten bietet, sicher und kostengünstig. Deshalb ist er für alle Altersgruppen geeignet. Kunden zwischen 30 und 50 Jahren, die über ein sicheres Einkommen verfügen und sich nicht weiter um ihre Altersvorsorge kümmern wollen, sei dagegen eher die Riester-Rentenversicherung empfohlen. Sie ist ebenfalls sicher und berechenbar, aber relativ unflexibel.

Ebenfalls unflexibel ist die Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung, die Anlegern bis maximal Mitte 40 empfohlen wird. Hier haben die Kunden zwar einen Einfluss auf die Fondsauswahl, doch die Entwicklung der Rendite ist nicht vorhersagbar. Der Riester-Fondssparplan ist ebenfalls unberechenbar und birgt ein höheres Risiko, aber auch hohe Renditechancen durch die enthaltenen Aktienfonds. Auch er ist nur für Anleger bis höchstens Mitte 40 zu empfehlen.

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Von Melanie (Insgesamt 1903 News)