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Die Rheinland-Versicherung bietet einen besonderen Tarif für Fahranfänger an. Die Stiftung Warentest hat das Angebot namens „Startklar“ einem Schnelltest unterzogen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Idee zwar gut ist, aber vergleichsweise teuer.

Für Anfänger sind Kfz-Versicherungen unglaublich teuer, und auch wenn sie sich bei der Versicherung ihrer Eltern als Mitnutzer registrieren lassen, kostet es bei vielen Unternehmen oft mehrere Hundert Euro jährlich, so die Stiftung Warentest.

Die Rheinland-Versicherung verzichtet in ihrem Tarif „Startklar“ auf diese Zuschläge und ermöglicht es Fahranfängern, Ansprüche auf einen eigenen Schadensfreiheitsrabatt zu erwerben. Ausgehend von der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) 1 können sich Fahranfänger für jedes schadensfreie Jahr um eine SF-Klasse verbessern, das gilt für maximal fünf Jahre. Verursacht er jedoch in der Laufzeit einen Unfall, wird seine SF-Klasse heruntergestuft, während der Vertrag der Eltern davon unberührt bleibt. Versichert sich der Fahranfänger nach fünf unfallfreien Jahren sein Auto bei der Rheinland-Versicherung auf seinen eigenen Namen, startet er mit SF-Klasse 6.

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass das Angebot „Startklar“ deutlich günstiger ist als wenn sich Fahranfänger als Mitnutzer bei der Rheinland-Versicherung registrieren lassen. Diese sind allerdings insgesamt teurer als der Durchschnitt der Kfz-Versicherungen im Test der Stiftung Warentest, deshalb ist unklar, ob sich der Tarif „Startklar“ wirklich lohnt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die günstige Schadenfreiheitsklasse nur bei der Rheinland-Versicherung gilt und nicht bei anderen Unternehmen. Wechselt der Fahranfänger nach den fünf Jahren den Anbieter, ist nicht garantiert, dass dieser ihn in eine günstigere SF-Klasse einstuft.

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