Kälteschutz-Versicherung der Allianz im Schnelltest » Versicherungen Finanzen

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Die Allianz Global Assistance bietet eine ungewöhnliche Police an: Mit der Kälteschutz-Versicherung sollen Verbraucher für zu hohe Heizkosten entschädigt werden. Die Stiftung Warentest hat sich das Angebot einmal genauer angesehen und kommt zu dem Ergebnis, dass es wichtigere Policen und andere Möglichkeiten zur Energieeinsparung gibt, um die man sich kümmern sollte.

Die Versicherung funktioniert so: Die durchschnittlichen Tages-Temperaturen am Wohnort des Versicherten werden vom 1. November bis zum 31. März des darauffolgenden Jahres mit den Durchschnittswerten der letzten 30 Jahre verglichen, erklärt die Stiftung Warentest. Für jeden Tag, an dem es kälter ist als der Durchschnittswert erwarten lässt, erhält der Versicherte eine Entschädigung, deren Höhe von dem Baujahr und der Größe des Hauses oder der Wohnung abhängig ist. Auch die Energieeffizienzklasse des Hauses wird bei der Berechnung der Entschädigung berücksichtigt. Keine Rolle spielt jedoch der tatsächliche individuelle Energieverbrauch. Ein Beispiel: Wer eine 100 m² große Wohnung einer mittleren Energieeffizienzklasse besitzt, erhält für jede 0,1 Grad Celsius, die es kälter sind als im Vergleichszeitraum, eine Entschädigung von 10 Cent pro Tag.

Auch die Höhe des Versicherungsbeitrags hängt von Baujahr und Größe der Wohnung ab. In dem oben genannten Beispiel beträgt sie einmal 110 Euro. Die maximale Entschädigung liegt bei rund 2.200 Euro. Die Versicherung kann nur online und telefonisch abgeschlossen werden.

Der Vorteil der Versicherung besteht darin, dass der Verbraucher mit ihr gegen unerwartet hohe Nachzahlungen bei der Heizkostenabrechnung abgesichert ist. Nachteilig ist, dass sich die Police nur bei dauerhaft kalten Temperaturen lohnt, was an dem Beispiel deutlich wird: Damit der Versicherungsbeitrag in Höhe von 110 Euro wieder als Entschädigung ausgezahlt wird, müsste die Temperatur an mindestens 22 Tagen um 5°C (oder an mindestens 11 Tagen um 10°C) niedriger liegen als im Vergleichzeitraum – was

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