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Der Bund der Versicherten geht davon aus, dass viele Kfz-Versicherungen in diesem Jahr wieder ihre Beiträge erhöhen werden. In den letzten Jahren führte der harte Preiskampf zwischen den Versicherungen zu immer günstigeren Policen, mit denen kaum noch etwas verdient wurde. Nachdem die Preise zuletzt unter dem Niveau von 1995 lagen, steigen sie seit geraumer Zeit wieder an. Betroffene sollten erwägen, den Anbieter zu wechseln, dabei aber nicht nur auf den Preis, sondern auch die Leistungen zu achten, empfiehlt Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge könnte die Beitragserhöhung beim Branchenprimus Allianz bis zu 10% betragen und zwar sowohl für Neukunden als auch für Bestandskunden. Eine Allianz-Sprecherin wollte dies jedoch nicht bestätigen und erklärte, dass man „zu solchen Spekulationen nicht Stellung“ beziehe. Die Branche soll aber laut „Süddeutscher Zeitung“ davon ausgehen, dass auch andere Anbieter ähnliche Preissteigerungen planen.

Tatsächlich ist die Wechselbereitschaft der Deutschen bei der Kfz-Versicherung hoch: Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts „Heute und Morgen“ unter 1.192 Bürgern zwischen 18 und 65 Jahren ergab, dass in diesem Herbst 13% der Autofahrer ihre Autoversicherung wechseln möchten und 20% haben sich noch nicht entschieden, ob sie wechseln werden oder nicht. 74% der Befragten haben in der Vergangenheit schon einmal ihren Kfz-Versicherungs-Anbieter gewechselt.

Nicht vergessen: Die Kfz-Versicherung kann immer zum 30. November gewechselt werden. Bianca Boss weist darauf hin, dass Versicherten, die erst nach diesem Stichtag über eine Preiserhöhung informiert werden, eine außerordentliche Kündigung zusteht.

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