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Die Stiftung Warentest weist in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“ darauf hin, dass nicht alle Versicherungen sinnvoll sind. Vielmehr sei es manchmal günstiger, einen Schaden selbst zu bezahlen als über Jahre hinweg entsprechende Versicherungsbeiträge zu leisten.

Bei Reisegepäckversicherungen, Krankenhaustagegeld, Ausbildungsversicherungen für Kinder und auch bei vielen Zusatzversicherungen wie für die Chefarztbehandlung, Einbettzimmer oder eine Brille stehen Preis und Leistung in keinem guten Verhältnis, so die Experten der Stiftung Warentest. Auch die Insassenunfallversicherung für Autofahrer halten sie für unnötig, da Mitfahrer sowieso über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers und er selbst besser über eine private Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert sind. Bei Versicherungen, die teure Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops absichern sollen, raten die Experten zu einem genauen Blick in die Versicherungsbedingungen. Da die Leistungen hier oft an sehr spezielle Voraussetzungen geknüpft sind, erhalten die Versicherten im Schadensfall oft weniger Geld ausbezahlt als erwartet.

Auf keinen Fall verzichten sollten Verbraucher dagegen auf Versicherungen, mit denen er sich vor dem Schaden, die anderen zugefügt werden, schützen kann. Dies ist in erster Linie die private Haftpflichtversicherung. Aber auch andere Haftpflichtversicherungen können sinnvoll sein wie z.B. die Tierhalterhaftpflichtversicherung oder die Haftpflichtversicherung für Immobilienbesitzer. Wer oft im Ausland unterwegs ist, sollte sich neben der normalen Krankenversicherung (für die hierzulande eine Versicherungspflicht besteht!) zudem von einer guten Auslandsreisekrankenversicherung schützen lassen. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den Standardversicherungen, die jeder abschließen sollte, sofern möglich.

 

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