Jede dritte Frau ohne Altersvorsorge » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Altersvorsorge > Jede dritte Frau ohne Altersvorsorge

Wie aus einer repräsentativen Infratest-Umfrage hervorgeht, die im Auftrag der R+V-Versicherung durchgeführt wurde, sorgen 30% der Frauen im Alter von 18-65 Jahren nicht für ihren Lebensabend vor. Obwohl vier von fünf Frauen in der Umfrage angegeben haben, dass sie im Alter ihren Lebensstandard mindestens halten wenn nicht sogar erhöhen möchten, hat jede dritte Frau keine private Altersvorsorge. Das sind deutlich mehr Frauen als bei der letzten Umfrage, die im Jahr 2009 durchgeführt wurde. Vor vier Jahren gaben nur rund 21% an, nichts für die private Altersvorsorge zu tun.

Das Ergebnis ist erschreckend, denn gerade Frauen sind von Altersarmut besonders bedroht: Sie verdienen im Durchschnitt weniger als Männer, arbeiten oft in Teilzeit und pausieren in der Regel, um Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen. All diese Faktoren haben zur Folge, dass Frauen durchschnittlich nur etwa halb so viel gesetzliche Rente beziehen als Männer, und das obwohl sie rund fünf Jahre länger leben als Männer.

Laut der Umfrage haben vor allem junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, aber auch Single-Frauen aus allen Altersstufen Nachholbedarf in Sachen Altersvorsorge. Ebenfalls zu wenig für die eigene Altersvorsorge tun nicht berufstätige Frauen und Frauen, deren Haushaltseinkommen unter 1.500 Euro liegt, so die Studie.

 

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Investmentfonds für die Altersvosorge Mit Investmentfonds ist es möglich, langfristig ein beachtliches Vermögen aufzubauen, das im Ruhestand zusätzlich zur Rente oder Pension ein Einkommen bietet. Laut dem Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) nutzen bereits 29 Prozent der deutschen Haushalte (etwa 15 Millionen Personen) diese Möglichkeit der Altersvorsorge. Die Zahl hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Das Vermögen wird durch den regelmäßigen Erwerb von Fondsanteilen aufgebaut. Am besten eignen sich dazu laut BVI monatliche Zahlungen in einen Investmentfonds. Hier werden Wertpapiere mit diversen Risi...
Deutsche wollen mit spätestens 64 in Rente Das vierte ‚"AXA Ruhestands-Barometer", eine repräsentative Umfrage, an der mehr als 18.000 Menschen aus 26 Ländern teilnahmen, untersuchte wieder die Wünsche, Erwartungen und Meinungen von Ruheständlern und Erwerbstätigen bezüglich Ruhestand. Dabei zeigte sich, dass die große Mehrheit der aktuell erwerbstätigen Deutschen auf jeden Fall weit vor dem 67. Lebensjahr, nämlich durchschnittlich mit 64 Jahren, in Rente gehen möchte. Das ist ein Jahr später, als im Vorjahr angegeben. Ginge es rein nach ihren Wünschen, würden die Deutschen am liebsten mit 59 Jahren in Ruhestand gehen, aber 6...
Frauen kümmern sich mehr um Altersvorsorge als Männer Laut einer Umfrage der Union Investment zum Thema Altersvorsorge beschäftigen sich Frauen deutlich intensiver mit diesem Thema als Männer. Während sich 72% der Frauen (im ersten Quartal 2010 waren es nur 62%) nach eigenen Angaben mit der eigenen Altersvorsorge beschäftigen, gaben nur 69% der Männer (vorher: 71%) an, dies zu tun. Dieser Trend zeigt sich auch in der Häufigkeit von abgeschlossenen Altersvorsorgeverträgen: In den letzten drei Quartalen sank der Anteil der Männer, die einen Riester-Sparplan abgeschlossen haben, von 42% auf 35%. Bei den Frauen stieg die Zahl der Riester-Sparerinnen...
Gleicher Anspruch auf Rente für Frauen Seitens der Deutschen Rentenversicherung wurde in Berlin darauf hingewiesen, dass es keinen Unterschied im Rentenanspruch zwischen Männern und Frauen gibt, bei gleicher Beitragszahlung. Der Rentenanspruch aus der gesetzlichen Rente sei bei Männern und Frauen exakt identisch. Diese Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung wurde veröffentlicht als Reaktion auf eine Aussage eines Versicherungsunternehmens, in der der Eindruck entstand, dass Frauen in der gesetzlichen Rente schlechter gestellt seinen als Männer. Dieser nicht korrekten Aussage widersprach damit die Deutsche Rentenversicherung....
Studie: Anleger vergessen Inflationsrate Wie eine Erhebung der Postbank gezeigt hat, berücksichtigen nur die wenigsten Deutschen bei ihrer Finanzplanung und Altersvorsorge die Inflationsrate. Nach der bundesweit durchgeführten Analyse achtet nicht einmal jeder achte Deutsche darauf, die Inflation bei seiner Altersvorsorge einzubeziehen. 53% der Befragten gaben an, dass der Effekt steigender Preise für sie "keine Rolle spielt" und 35% haben sich nur schon einmal daran gedacht. Die Inflation scheint zunehmend in Vergessenheit zu geraten, denn noch 2009 gaben immerhin 15% der Deutschen an, dass sie die Inflation bei ihrer Altersvorsor...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)