DISQ testet Service und Sonderleistungen in der GKV » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > DISQ testet Service und Sonderleistungen in der GKV

Zwar sind die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ebenso wie der Leistungsumfang vorgeschrieben, doch jede Krankenkasse bietet darüber hinaus auch Zusatzleistungen an. Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv hat das Deutsche Institut für Servicequalität diese Sonderleistungen und den Service der 20 größten gesetzlichen Krankenversicherungen unter die Lupe genommen.

Es zeigte sich, dass sich die Sonderleistungen der einzelnen Krankenkassen enorm voneinander unterscheiden. So bezahlen 12 Kassen überhaupt keine erweiterte häusliche Krankenpflege und 3 andere Kassen gewähren diese in unbegrenzter Höhe. Es lohnt sich also, vor der Entscheidung für eine bestimmte Krankenkasse, die individuellen Leistungen miteinander zu vergleichen. Bei den Sonderleistungen schnitt übrigens die Techniker Krankenkasse am besten ab, gefolgt von der AOK Plus und der Siemens-Betriebskrankenkasse.

Nachholbedarf gibt es allerdings bei dem Service der Krankenkassen, nur 8 Versicherungen konnten die Tester überzeugen. Vor allem die Bearbeitung von Anfragen per E-Mail ist verbesserungswürdig: Oftmals erfolgte sie unvollständig oder gar nicht und wenn es eine Antwort gab, dann im Durchschnitt erst nach 37 Stunden. Positiv bewertet wurden dagegen die telefonischen Beratungen und die Internetauftritte der Versicherungen. Den besten Service hat der Analyse zufolge die Siemens-Betriebskrankenkasse, die AOK Plus und die DAK Gesundheit.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell Mit Hilfe des "Hamburger Modells" sollen Arbeitnehmer, die aufgrund von Krankheit oder nach einem Unfall längere Zeit nicht arbeiten konnten, sukzessive wieder in das Arbeitsleben integriert werden. Je nach Fall dauert dies einige Wochen bis Monate. Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn betont Medienberichten zufolge, dass dem Arbeitgeber hierdurch keine Kosten entstehen, sondern die Maßnahme von der Kranken- und Rentenversicherung finanziert wird, vorausgesetzt es besteht Aussicht auf Erfolg. Er muss der Maßnahme dennoch nicht zustimmen, aber wenn er sich dafür entscheidet, muss er d...
Zusammenschluss: Signal Iduna und Krankenversicherung Deutscher Ring Die Krankenversicherungen Signal Iduna und Deutscher Ring (DR) Krankenversicherung schließen sich zusammen und wollen so neue Synergien in der privaten Krankenversicherung nutzen. DR-Kranken-Chef Wolfgang Fauter erklärte, dass durch den Zusammenschluss der Standort Hamburg gestärkt und "gefährdete Arbeitsplätze in der Unternehmensgruppe Deutscher Ring" gerettet werden können. Die Schweizer Baloise-Gruppe (Basler Versicherung) hatte die Sach- und Lebensversicherung, nicht aber die Krankenversicherung im Deutschen Ring übernommen. Bei der Diskussion um neue Führungsstrukturen beim Deutschen Ri...
Milliardenschwere Verluste der gesetzlichen Krankenkassen in 2009 Medienberichten zufolge droht den gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr aufgrund der Wirtschaftskrise ein milliardenschweres Defizit. Wie der "Spiegel" berichtet, wurde die Festlegung der Bundesregierung auf den neuen einheitlichen Krankenkassenbeitrags auf 15,5% auf der Basis inzwischen überholter Zahlen getroffen. Man sei damals von einer Steigerung der Grundlohnsumme um 2,4% und von einer Erhöhung der Rentensumme um 2,5% ausgegangen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage sei diese Annahme zu optimistisch. Dem "Spiegel" zufolge wird der Schätzerkreis beim Bundesversicherungsamt in de...
Private Krankenversicherung: Studie zum Basistarif Seit Anfang des Jahres ist der neue Basistarif der privaten Krankenversicherung in aller Munde. Der Basistarif wurde auch vor kurzem in Zeitschrift „Finanztest“ getestet. Gesetzlich Versicherte sollten nicht in den Basistarif wechseln, befanden die Tester. Die privaten Krankenkassen sind im Zuge der neuen Gesundheitsreform verpflichtet, ihren Versicherten einen Basistarif anzubieten. Die bisherige Gesundheitsprüfung vor einer Aufnahme in die PKV entfällt, für eine Aufnahme wird nur noch Alter und Geschlecht des Versicherten berücksichtigt. Nu gab es eine erste Studie zum neuen Basistarif v...
Steigende Versicherungsbeiträge durch höhere Ärztehonorare Nachdem man sich auf eine Erhöhung der Honorare für niedergelassene Ärzte geeinigt hat, müssen die Versicherten sich in der Folge auf höhere Versicherungsbeiträge einstellen. Andreas Köhler, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, erklärte, dass die Honorarsteigerung etwa 2,7 Milliarden Euro entspräche, was wiederum einer Beitragssatzsteigerung von 0,28 Prozentpunkten in der Krankenkasse entspreche. Diese Summe kommt der KBV zufolge durch die ausgebliebene Budgetkürzung für Präventionsleistungen zustande. Laut Spitzenverband der gesetzlichen Kassen beläuft sich das Plus durch die Honorars...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)