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Durch den absoluten Tiefstand des Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB), der aktuell bei 0,5% liegt, sind auch die Zinsen für Finanzierungen gesunken. Wie aus einer aktuellen Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Zusammenarbeit mit dem „Handelsblatt“ hervorgeht, gilt dies auch für Studienkredite.

Das „Handelsblatt“ berichtet, dass im letzten Jahr insgesamt 50.000 Studienkredite vergeben wurden. Davon haben 25.000 Studierende bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Studienkredit aufgenommen. Weitere 19.000 Studierende haben einen Bildungskredit bei dem Bundesverwaltungsamt abgeschlossen. Das staatlich geförderte KfW-Darlehen kann auch für ein Zweit- oder Aufbaustudium und Promotionen verwendet werden, neuerdings liegt die maximale Altersgrenze für dieses Darlehen auch nicht mehr bei 30, sondern bei 44 Jahren.

Der Studie zufolge gehört der KfW-Kredit mit einem Zinssatz ab 3,28% zu den günstigsten Darlehensangeboten auf dem Markt. Zum Vergleich: Der Studienkredit der Deutschen Bank sieht einen Zinssatz von 8,9% vor. Manche Anbieter, darunter auch die Deutsche Bank oder verschiedene Sparkassen, legen den Zinssatz für die Rückzahlungsphase auch erst nach dem Studium fest.

Da die Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten groß sind, sollten Studierende vor dem Abschluss eines Kreditantrags die jeweiligen Konditionen sorgfältig lesen und miteinander vergleichen. Außerdem empfiehlt das CHE vorher die exakte Kalkulation des Finanzierungsbedarfs, so sollten z.B. Auslandssemester mit höheren Kosten kalkuliert werden.

 

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Untersuchung: Studienkredite werden billiger
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