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Die Gesundheitsreform ist aktuell in aller Munde. Nun gibt es auch die ersten Stimmen, was wirklich auf die Versicherten zukommen wird. Was als so gut wie sicher gilt, ist die Beitragserhöhung 2007 um 0,5 Prozentpunkte. Laut dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach sind diese Erhöhungen dringend notwendig, da die gesetzlichen Krankenkassen nur schuldenfrei in den neuen Gesundheitsfonds eintreten dürfen. Weitere Zusatzbeiträge sind aber möglich, sagt Lauterbach. Mögliche strengere Gesundheits-Checks für Risikopatienten sind ebenfalls möglich. Wer zum Beispiel unter einer Herzkrankheit oder Altersdiabetes leidet, der muss regelmäßig zu den Checks. Wer die nicht wahrnimmt, der kann zu höheren Zuzahlungen verpflichtet werden.

Die freiwilligen Aktivitäten und die Bonusmodelle der gesetzlichen Krankenkassen sind ebenfalls gefährdet. So meint Sieghart Niggemann, Leider der Ersatzkassen Westfalen-Lippe, dass sich keine Krankenkasse zukünftig noch freiwillige Aktivitäten wie z.B. „Leben ohne Qualm“ oder „Sicher fühlen“ leisten kann. Auch für den Wechsel in die private Versicherung wird es Anpassungen geben, die bislang aber noch nicht bekannt sind. Was bleibt, ist die Einstiegshürde von mindestens 4000 Euro beim monatlichen Bruttoeinkommen, um in die private Krankenversicherung wechseln zu können.

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