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Es wurde in den vergangenen Jahren schon häufig über das Ende der privaten Krankenversicherung in Deutschland diskutiert, doch noch nie schien eine Reform des Kassenwesens so nahe wie aktuell. Zum Knackpunkt könnte dabei die Bundestagswahl im September werden, denn sollte es zum Regierungswechsel kommen, ist damit zu rechnen, dass die SPD die Pläne einer Bürgerversicherung weiter vorantreibt.

Einen eigenen Vorschlag zur künftigen Organisation der Krankenversicherung in Deutschland haben nun der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Bertelsmann Stiftung in einer gemeinsamen Erklärung vorgestellt und zugleich der Forderung einer Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung mit einem Zehn-Punte-Plan Nachdruck verliehen.

Das von den Verbraucherschützen und der Bertelsmann Stiftung propagierte Modell orientiert sich in den Grundzügen an der gesetzlichen Krankenversicherung in ihrer heutigen Form und sieht keine unterschiedlichen Beiträge abhängig von Alter oder persönlichem Gesundheitsrisiko vor, sondern eine Orientierung am Einkommen des Versicherten.

Finanziert werden soll die Einheitsversicherung ähnlich wie die gesetzliche Versicherung mit Beiträgen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie durch Steuermittel. Ein wichtiger Punkt ist ferner die Angleichung der ärztlichen Honorare. Können Mediziner bei Privatpatienten bislang höhere Sätze abrechnen, sollen alle Leistungen künftig unabgängig von der Versicherung des Patienten gleich vergütet werden.

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Private Krankenversicherung: Das Ende der PKV?
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Von Johannes (Insgesamt 9 News)

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