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Nach einer aktuellen Untersuchung des Instituts TNS Infratest, die von dem Versorgungswerk Metallrente in Auftrag gegeben wurde, sind viele junge Leute bei der Altersvorsorge überfordert und vernachlässigen diese deshalb. Jugendforscher Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance, der wissenschaftliche Leiter der Studie, erklärte, dass sich viele Jugendliche und junge Erwachsene bei der elementaren Frage der Altersvorsorge zudem „schlecht informiert und von Staat und Politik im Stich gelassen“ fühlen.

Besonders auffällig: Obwohl 89% der Befragten angaben, dass sie eine zusätzliche Altersvorsorge für notwendig halten, sorgen nur 38% von ihnen tatsächlich vor, um ihren Lebensstandard auch im Alter halten zu können. Die übrigen sind von Altersarmut bedroht, doch nicht aufgrund mangelnden Sparwillens wie die Studie zeigt: 55% der Befragten sparen regelmäßig und 30% legen unregelmäßig Geld zur Seite, allerdings investieren nur 63% der aktiven Sparer ihr Geld in die Altersvorsorge und die anderen gönnen sich von dem Ersparten eher einen Urlaub oder das Geld wird für die Ausbildung benötigt.

Ein Grund für die mangelnde Altersvorsorge ist das mangelnde Wissen der jungen Erwachsenen. In der Studie beurteilte sich nur knapp die Hälfte der Befragten selbst als kompetent in Finanzthemen. Für die Studie mit dem Titel „Jugend, Vorsorge, Finanzen – von der Generation Praktikum zur Generation Altersarmut“ wurden insgesamt 2.500 Personen zwischen 17 und 27 Jahren befragt.

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