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Lebensversicherungen laufen über einen langen Zeitraum. Mit der Zeit können sich jedoch die finanziellen Rahmenbedingungen ändern, zum Beispiel durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder außerordentliche Belastungen.

Auf der Suche nach Einsparpotenzialen gerät dann oft die Lebensversicherung in den Blick. Werden fortan keine Beiträge mehr gezahlt, ergibt sich eine monatliche Entlastung. Zudem kann sich der Versicherte die Lebensversicherung vorzeitig auszahlen lassen, indem er sie kündigt.

Für den Versicherungskunden ist das jedoch in den meisten Fällen ein schlechtes Geschäft, denn er erhält weit weniger Geld zurück als er eingezahlt hat. Auch das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes fordert lediglich, dass mindestens die Hälfte der gezahlten Beiträge bei vorzeitiger Kündigung zurückerstattet werden muss.

Eine echte Alternative zur Kündigung der Lebensversicherung ist deshalb deren Verkauf. Eine wachsende Zahl von Anbietern hat sich auf den Ankauf ‚"gebrauchter" Policen spezialisiert. Der Preis, den der Versicherte auf diesem Wege erzielen kann, liegt zumeist um einige Prozentpunkte über dem Rückkaufwert, den die Versicherung ermittelt. Zudem bleibt der Hinterbliebenenschutz erhalten, da der Aufkäufer den Vertrag weiterführt.

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Lebensversicherung: Verkaufen ist besser als kündigen
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Von Stephan (Insgesamt 332 News)

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