Die Techniker Krankenkasse schüttet für das Jahr 2013 eine Dividende aus » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Die Techniker Krankenkasse schüttet für das Jahr 2013 eine Dividende aus

Interessant für alle gesetzlich Versicherten ist eine neue Aktion der TK, eine der finanzstärksten Krankenkassen Deutschlands. Die Techniker Krankenkasse gibt 2014 ihren Mitgliedern einen Teil ihrer hohen Rücklagen in Form einer Dividende zurück. So beteiligt die TK ihre Mitglieder direkt am Unternehmenserfolg. Unter anderem durch einen hohen Zulauf an neuen Mitgliedern im letzten Jahr – heute hat die TK etwa sechs Millionen Beitragszahler – wird diese Prämie möglich.

Wie hoch fällt die Dividende aus?
Die Dividende fällt bis maximal 80 Euro aus, je nachdem, für wieviele Monate das Mitglied Beiträge selbst gezahlt hat. Zahlende Mitglieder bekommen 80 Euro Beitragsrückerstattung, wenn sie von Mai 2013 bis Dezember 2013 ihren Mitgliedsbeitrag in voller Höhe oder zumindest anteilig in jedem dieser Monate entrichtet haben. Sind die Versicherten familienversichert oder bezahlen Dritte ihren gesamten monatlichen Beitrag (z.B. bei Hartz-IV-Empängern), so können sie die Dividende nicht erhalten. Für die Monate aber, in denen sie sich selbst am Beitrag beteiligen, erhalten sie eine anteilige Dividende. Pro Monat gibt es zehn Euro. Bis spätestens Ende März 2014 zahlt die Techniker Krankenkasse die Prämie per Scheck aus. Der Scheck wird automatisch zugeschickt, so dass sich niemand extra darum kümmern muss.

Bekommen neue Mitglieder auch die Dividende?
Ja, auch neue Mitglieder der Techniker Krankenkasse profitieren von dieser Aktion. Bedingung für die volle Prämie ist abermals, dass sie ab 01. Mai 2013 zahlendes Mitglied der TK sind. Treten sie später der TK bei, bekommen auch sie die anteilige Prämie.
Wer diese neue Aktion der TK auch noch nutzen möchte und momentan noch in einer anderen gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, sollte schnell handeln und bis spätestens Ende Februar 2013 bei seiner bestehenden Krankenkasse kündigen, denn die Kündigungsfrist beträgt normalerweise zwei Monate zum Monatsende. Voraussetzung für die Kündigung ist allerdings, dass man mindestens 18 Monate Mitglied bei seiner Krankenkasse war.
Arbeitgeber erhalten keine Dividende.

Zur Techniker Krankenkasse wechseln, warum?
Zum einen natürlich, um von dieser Dividende zu profitieren, jedoch darüber hinaus gibt es weitere Gründe, diesen Schritt zu unternehmen. Die Techniker Krankenkasse ist eine „schlanke“ Kasse, d.h. ihre Kosten für die Verwaltung hält sie deutlich unterhalb der anderen gesetzlichen Krankenkassen und sowieso unterhalb der privaten Kassen. Weiterhin hat sie in den letzten Jahren ihre Leistungen erweitert, z.B. durch die Übernahme der Kosten für Osteopathie, sportärztliche Untersuchungen und Homöopathie. Sie hat das Bonusprogramm attraktiver gemacht und bietet auch in familiären oder persönlichen Engpässen durch eine Erkrankung, dessen Behandlungskosten von der TK übernommen werden, eine Haushaltshilfe an. Kann also eine Mutter, ein Vater oder ein Single durch Erkrankung nicht mehr den Haushalt führen und lebt niemand dort, der das übernehmen kann, greift die Hilfe der Krankenkasse. Auch bei Schwangerschaft und Entbindung gewährt die TK eine Haushaltshilfe, sofern niemand sonst diese Arbeiten erledigen kann. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere empfehlenswerte Leistungen, die die Techniker Krankenkasse für ihre Versicherten erbringt.
Möchte man erfahren, wie die Techniker Krankenkasse von den Fokus-Onlinelesern bewertet wurde, schaue man hier nach.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

PKV gegen Deckelung von Provisionen zum 1.1.2012 Die Koalitionsfraktionen von CU/CSU und FDP haben zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagerechts Änderungsanträge eingereicht, nach denen die Provisionen für Vermittler von Krankenversicherungen ab dem 1. Januar 2012 auf 2,67% der Bruttobeitragssumme begrenzt werden sollen. Dies entspricht laut dem Finanzausschuss des Bundestages im Durchschnitt den Kosten von 8 Monatsbeiträgen. Außerdem sollen geldwerte Vorteile auf den Höchstbetrag angerechnet werden und es soll verhindert werden, dass Versicherungsvertreter ...
BKK für Heilberufe vor der Schließung Zwar gibt es noch Gespräche über eine mögliche Fusion der BKK für Heilberufe und der AOK Rheinland-Hamburg, doch Heinz Kaltenbach (Geschäftsführer des BKK-Bundesverbands) erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass sie BKK für Heilberufe als eigene Kasse "nicht mehr lebensfähig" sei. Somit sei eine Schließung nicht mehr zu vermeiden. Die 80.000 Versicherten der Kasse müssen sich darauf einstellen, sich zum 1. Januar 2012 eine neue Krankenkasse zu suchen. Damit die BKK für Heilberufe gerettet werden kann, müssten von einem potenziellen Fusionspartner jedes Jahr zweistellige Million...
Ärzte protestieren gegen Spardiktat der Krankenkassen Mit diversen Sparpaketen will die Regierung einen weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge verhindern und langfristig sogar sinkende Abgaben erreichen. Als Opfer dieser Sparbemühungen fühlen sie viele Ärzte, die deshalb nun protestieren. Viele Arztpraxen blieben heute geschlossen, Tausende Mediziner machten sich auf den Weg nach Berlin, wo eine zentrale Demonstration auf die Probleme des Berufsstandes aufmerksam machen sollte. Vor allem die strikte Budgetierung, so klagen Ärztevertreter, führe zu einer schlechteren Versorgung der Patienten und dazu, dass Mediziner notwendige Leistungen aus ...
In der Elternzeit richtig krankenversichert Nach der Geburt eines Kindes verändern sich die Lebensumstände und der Alltag immens und es dauert eine Weile, bis sich die Eltern an die neue Situation gewöhnt haben. Damit sich die frischgebackenen Eltern dann nicht noch um Versicherungsangelegenheiten kümmern müssen, ist es wichtig, schon vorab alle nötigen Regelungen zu treffen. Hier ist zu unterscheiden, ob das betreuende Elternteil noch teilweise oder gar nicht mehr arbeitet. In letzterem Fall kommt nur das Verbleiben in der Privaten Krankenversicherung in Frage, eine Versicherung über den Partner in der gesetzlichen Krankenkasse ist nic...
Nicht voreilig in die PKV wechseln Nach der Ankündigung, dass die gesetzliche Krankenversicherung teurer werden soll, sind viele Versicherte verunsichert und erwägen einen Wechsel in die Private Krankenversicherung. Doch die Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV), Lilo Blunck, warnt vor einem übereilten Wechsel in die PKV. Ein Wechsel kann - vor allem wenn es bei den gleichen Leistungen bleiben soll - bald, spätestens aber im Alter, sehr teuer werden. Viele privaten Krankenversicherungen werben derzeit mit besonders verlockenden Angeboten, eine Zielgruppe sind z.B. junge Versicherte ohne Kinder. Bei einem Wechs...
Von Frank (Insgesamt 615 News)