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Durch die anstehende Gesundheitsreform soll es Arbeitnehmern weiter erschwert werden, in eine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Die Bundesregierung plant, dass das Gehalt des Arbeitnehmers in drei aufeinander folgenden Jahren über der Versicherungspflichtgrenze liegen muss, bevor man überhaupt einen Wechsel in die PKW durchführen kann. Zudem werden die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ab Januar 2007 um 0,5 Prozentpunkte steigen. Sollte eine Kasse mit der Erhöhung nicht auskommen, soll sie den Spitzenverdienern zusätzlich „in die Tasche“ greifen dürfen, was schnell 300 Euro pro Monat ausmachen kann. Als PKV-Versicherter kann man aber weiterhin die Leistungen der privaten Krankenversicherung genießen, denn hier sind die Leistungen vertraglich garantiert.

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Von Melanie (Insgesamt 1903 News)