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Viele Verbrauchen fragen sich beim Abschluss einer Versicherung, welche Absicherungen dieser Art tatsächlich wichtig sind und welche für einen Lebensabschnitt als weniger relevant angesehen werden müssen. Ein Beispiel hierfür ist die Risikolebensversicherung.

Zahlreiche Bundesbürger wissen auch weiterhin nicht, welche Risiken durch die Risikolebensversicherung abgedeckt werden. Dass es sich bei der Risiko-Lebensversicherung der Sparkasse in erster Linie vor allem um eine Hinterbliebenenvorsorge handelt, ist vielen nicht bewusst. Hinterbliebene werden durch die Risikolebensversicherung finanziell abgesichert, wenn ein Familienmitglied plötzlich verstirbt. Dadurch sollen sie vor finanziellen Krisen infolge des Todesfalls bewahrt werden. Die Versicherung trägt darüber hinaus auch die Kosten eines Kredits, der von dem Verstorbenen kurze Zeit vor seinem Ableben aufgenommen wurde.

Hinterbliebene profitieren grundsätzlich auch dann von den Leistungen der Risikolebensversicherung, wenn die Einzahlung nur über kurze Zeit hinweg erfolgte. Sobald der Todesfall eingetreten ist, entfallen die Beiträge der Risikolebensversicherung, sodass durch sie keine weiteren Kosten entstehen. Bevor eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Verbraucher jedoch überlegen, ob sie bei einer Versicherung einen bindenden Vertrag eingehen möchten oder ob sie lediglich eine Absicherung für eine besondere Situation in Anspruch nehmen möchten.

Auf dem Markt gibt es zwar sehr günstige Modelle, bei denen die Zahlung lediglich 50 Euro umfasst, doch bei diesen besteht auch eine Vertragslaufzeit von insgesamt 12 Jahren. Wird die Versicherung vorzeitig gekündigt, erhalten Verbraucher ausschließlich einen geringen Beitrag zurück. Des Weiteren müssen Verbraucher berücksichtigen, dass sie auch beim Suizid eines Angehörigen nicht auf Leistungen hoffen dürfen. Gleiches gilt für den Zeitraum nach Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer.

Auch wenn die Risikolebensversicherung über einige Schwächen verfügt, kann sie einer Familie im Todesfall helfen und sie vor einer finanziellen Krise bewahren. Ein Abschluss ist immer dann empfehlenswert, wenn sich Verbraucher für eine Familiengründung, die Aufnahme eines Kredits oder auch für den Kauf einer Immobilie entscheiden. Vor dem Abschluss sollten sich Verbraucher jedoch umfassend über die Anbieter auf dem Markt informieren.

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