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Offenbar sinken die Rentenbeiträge im nächsten Jahr stärker als bislang angenommen. Wurde bislang von einem Absinken der Rentenbeiträge von derzeit 19,6% auf 19,0% ausgegangen, berichten Medien jetzt von einer Senkung der Beiträge auf 18,9%. Am Freitag bestätigte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums die Medienberichte und erklärte, dass es nach den aktuellsten Berechnungen wohl „auf einen Beitragssatz von 18,9%“ hinauslaufen werde.

Der „Bild“-Zeitung zufolge geht die stärkere Entlastung der Beitragszahler auf die gute Konjunktur und Arbeitsmarksituation zurück, durch die die Deutsche Rentenversicherung höhere Rücklagen bilden konnte als ursprünglich angenommen. Während der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Stimmen aus der Opposition gefordert haben, diese Rücklagen für die Rentensicherung jüngerer Generationen zu verwenden, will die Bundesregierung den Rentenbeitragssatz weiter senken. Schon Anfang des Jahres wurde der Beitrag von 19,9% auf 19,6% gesenkt.

Laut den Berechnungen der Rentenversicherung wird die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage Ende 2012 rund 28,8 Milliarden Euro betragen – das entspricht etwa 1,66 Monatsausgaben der Deutschen Rentenversicherung. Eine Senkung des Beitragssatzes muss immer dann erfolgen, wenn diese Rücklage größer ist als 1,5 Monatsausgaben.

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Rentenbeiträge sollen auf 18,9% sinken
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