Den Wohnwagen richtig versichern » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Versicherungen > Den Wohnwagen richtig versichern

Wie jedes andere Fahrzeug auch muss ein Wohnwagen im Straßenverkehr durch eine Haftpflichtversicherung abgesichert werden, damit im Schadensfall die anfallenden Kosten abgedeckt werden. Wenn nämlich damit unversichert ein Unfall passiert, muss der Besitzer für alle Ersatzansprüche selbst haften. Wie findet man aber die passende Versicherung und was gibt es dabei zu beachten?

Gesetzliche Vorschriften
Das Gesetz schreibt eine Wohnwagen-Haftpflichtversicherung vor, die zumindest den Besitzer, den Fahrer sowie den Beifahrer gegen Schadensersatzansprüche schützt. Wenn man allerdings das kostspielige Inventar und alle Elektrogeräte bei den neuen, hochwertigen Wohnwagen bedenkt, ist eine Basisversicherung meist ungenügend. Somit sollte man auch zusätzliche Verträge zur Wohnwagenversicherung abschließen. So schützt eine Teilkaskoversicherung lediglich vor Glasschäden durch Sturm, Hagel, Brand, Diebstahl, Glasbruch, Wildunfälle und Marder, jedoch ist die Inneneinrichtung damit noch längst nicht abgesichert.

Unterschiede bei den Leistungen
Es gibt zahlreiche verschiedene Versicherungen, die für jeweils unterschiedliche Schäden haften. Eine Inhaltsversicherung ist beispielsweise für das Reisegepäck vorgesehen, eine Campingversicherung schützt hingegen vor Schäden an der Inneneinrichtung. Da der Leistungsumfang so oft variiert, ist es von Vorteil, die entsprechenden allgemeinen Geschäftsbedingungen genau zu studieren. Teilweise befinden sich im Kleingedruckten Ausschlussklauseln, die extremen Einfluss auf die Schadensregulierung haben. So unterscheiden einige Gesellschaften nur zehn und andere sogar nur drei Schadenfreiheitsklassen. Die enormen Unterschiede werden auch bei Vollkaskoversicherungen deutlich. Diese fangen bereits bei den Selbstbeteiligungsraten und den Schäden durch höhere Gewalt an und könnten im Schadensfall eine entscheidende Rolle spielen. Um nicht die falsche Wahl zu treffen, sollten Sie sich also unbedingt weitere Informationen einholen.

Wie beim Versichern vorgehen?
Um eine Versicherung abzuschließen, rufen Sie am besten bei der Gesellschaft an, die bereits Ihr Auto versichert. Falls Ihnen das Angebot zu teuer erscheinen sollte, vergleichen Sie es mit den Preisen anderer Anbieter. Manchmal schüchtert auch die erste Absage den Verantwortlichen dermaßen ein, dass das Angebot sofort zu Ihren Gunsten umgeändert wird. Wenn Sie sich für eine Gesellschaft entschieden haben, melden Sie sich telefonisch und geben Sie das Baujahr der Erstzulassung und den Neuwert beziehungsweise den Zeitwert Ihres Wohnwagens an, so müssen Sie beim persönlichen Termin lediglich den bereits vorliegenden Vertrag unterzeichnen.

Kündigung und Kosten
Die Kündigung der Versicherung kann im Grunde erfolgen, wenn der Wohnwagen auf einem festen Campingplatz abgestellt und abgemeldet wurde. Jedoch ist die sofortige Auflösung des Vertrages nicht zu empfehlen, da einige Campingplatzbesitzer sogar darauf bestehen, die Versicherungspolice des entsprechenden Wohnwagens zu sehen. Außerdem spart man dadurch nicht viel Geld. Wie hoch die Gebühren für Ihre Versicherung sind, kommt natürlich auf das jeweilige Modell und die dazugehörige Ausstattung an. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften belaufen sich aber die jährlichen Kosten auf unter 20 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Welche Versicherung zahlt bei Vuvuzela-Hörschäden? Einer Studie des Hörgeräteherstellers Phonak aus Fellbach-Oeffingen zufolge kann die südafrikanische WM-Trompete Vuvuzela mit ihrem Schallpegel von bis zu 138 dB (A) bleibende Hörschäden verursachen. Dazu gehören akutes Hörversagen aber auch irreparable Schäden wie Tinnitus. Wer durch den Lärm einer Vuvuzela Hörschäden erleidet, ist durch die private Unfallversicherung abgesichert. Versicherungsberater Rüdiger Falken aus Hamburg bestätigt, dass ein Hörschaden durch Schallwellen "in vollem Umfang unter den Unfallbegriff" fällt und die Versicherungsbedingungen hierfür in der Regel keinen Aussch...
Direktversicherung muss nur Arbeitgeber beraten Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main muss eine Versicherung, die über einen Arbeitgeber eine Direktversicherung abschließt, nicht auch noch die Mitarbeiter beraten, für die der Abschluss getätigt wird. Es reicht aus, den Arbeitgeber umfassend zu beraten (AZ: 7 U 137/07). Nach Ansicht der Richter ergibt sich aus dem Vertrag keine Beratungspflicht der Versicherung gegenüber den versicherten Arbeitnehmern. Nur in Ausnahmefällen kann angenommen werden, dass der Arbeitnehmer über Voraussetzungen und Umfang der Versicherung beraten werden sollte. Diese Ausnahmefälle sind...
Versicherung gegen Jobverlust "Statt ein wirksames Reformelement wieder rückgängig zu machen, könnte man den Versicherten anbieten, eine längere Bezugsdauer für individuell höhere Beiträge zu erkaufen, also wie eine eine Zusatzversicherung in der Krankenversicherung", dass schlug Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) in der "Welt am Sonntag" vor. CSU-Chef Erwin Huber sagte, seine Partei sei bereit mit der SPD über eine Verlängerung des ALG I zu reden, wenn der Konsolidierungskurs nicht verlassen werde. Statt die notwendigen Mittel aus den Überschüssen der Bundesagentur für Arbeit zu nehmen, solle erst der Leistungs...
Raiffeisen Versicherung mit starkem Zuwachs Die Raiffeisen Versicherung welche zur Uniqa Gruppe gehört hat im vergangenen Jahr ein besonders gutes Geschäftsjahr verzeichnet. Über den Vertriebsweg der Raiffeisen Versicherung kletterte das Prämienvolumen um 22,2 Prozent auf 973,6 Mio. Euro. Grund dafür waren vor allem die Nachfrage nach Lebensversicherungen und der Erfolg in den Schaden- und Unfallversicherungen.
Sozialversicherungsbeiträge für Schüler Viele Schüler jobben in den Sommerferien, um ihr Taschengeld aufzubessern, doch mit welchen Abzügen ist hierbei zu rechnen? Müssen Schüler für ihren Ferienjob Sozialabgaben zahlen? Der Pinneberger AOK-Geschäftsstellenleiter Jürgen Schröder erklärt im "Hamburger Abendblatt", dass grundsätzlich gilt, dass Schüler bis zu 2 Monaten (oder 50 Arbeitstagen) sozialabgabenfrei arbeiten dürfen und zwar unabhängig von den wöchentlichen Arbeitsstunden und ihrem Verdienst. Wer also schon in den Osterferien arbeitet, hat in den Sommerferien weniger Tage zur sozialabgabenfreien Arbeit zur VErfügung. Bei Sch...
Von Mario (Insgesamt 372 News)