Familienhaftung: Kinder sollen für Ihre Eltern zahlen » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Sonstige News > Familienhaftung: Kinder sollen für Ihre Eltern zahlen

Heftige Kritik erntet Ronald Pofalla für seine Idee, Kinder sollten für ihre arbeitslosen Eltern finanziell einstehen, allerdings bekommt der CDU-Generalsekretär sogar auch Zustimmung zu seinem Vorstoß. Gerd Landsberg, sagte den Ruhr Nachrichten: „Die Familienhaftung sei ein richtiger Ansatz, wir müssen davon wegkommen, dass der Staat für alles verantwortlich ist“. Ferner forderte Landsberg, das Eigenvorsorge Vorrang vor staatlichen Leistungen haben muss. Die Inanspruchnahme von Sozialleistungen dürfe lediglich das letzte Glied in der Kette sein. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein 30-jähriger Gutverdiener seine arbeitslosen Eltern nicht unterstützen sollte. Man könne sicherlich über Einkommensgrenzen für die Unterhaltspflicht gegenüber arbeitslosen Eltern reden, aber dass grenzenlos auf Solidarität verzichtet wird, halte ich für falsch“, so Landsberg weiter.

Der Vorschlag Pofallas, Kinder zum Unterhalt ihrer arbeitslosen Eltern zu verpflichten, war am Wochenende auf heftige Kritik gestoßen. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Olaf Scholz, sagte am Montag der Nachrichtenagentur AP, „Meine Fraktion wird eine solche Änderung mit Sicherheit nicht mittragen. Pofallas Vorschlag ist viel zu wenig durchdacht.“

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

BVG stärkt Rechtsschutz von Anwohnern gegen Atommüll-Transporte Am letzten Donnerstag hob das Bundesverfassungsgericht zwei Urteile des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts auf, das die Berufung von zwei Bürgern, als unzulässig abgewiesen hatte. Die beiden Bürger aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg hatten gegen einen Castor-Transport geklagt, hatten vor dem Verwaltungsgericht jedoch keinen Erfolg. Anders als das Oberverwaltungsgericht erklärten die Karlsruher Richter, dass eine inhaltliche Überprüfung des spezifischen Gefährdungspotentials bei der Beförderung von Kernbrennstoffen erfolgen müssen. Anwohner, die unmittelbar an einer Transportstrecke f...
Sozialversicherungspflicht für Geschäftsführer Hat ein Geschäftsführer einer GmbH einen ‚"beherrschenden Einfluss" auf das Unternehmen und auf deren Geschicke, so ist er von der Sozialversicherungspflicht befreit. Es ist dabei unerheblich, ob er als Gesellschafter an der GmbH beteiligt ist. In einem Urteil des Hessischen Landessozialgerichtes wurde dies jetzt in einem Urteil festgelegt. Das Gericht betonte zwar, dass Geschäftsführer die nicht an einer Firma beteiligt sind grundsätzlich als abhängige Beschäftigte gelten. Damit wären sie Sozialversicherungspflichtig. Das Urteil des Gerichtes legte jedoch fest, dass es durchaus Au...
Unwetter über Deutschland Den Versicherungsgesellschaften bleibt dieses Jahr wettertechnisch auch nichts erspart, erst mussten Sie Millionen für die Hagelschäden aufbringen, jetzt zogen letzte Nacht schon wieder mehrere Unwetter über weite Teile Deutschlands. Alleine im Bereich des südlichen Kreises Aachen musste die Feuerwehr rund 20 Mal ausrücken, um voll gelaufene Keller auszupumpen oder umgestürzte Bäume zu bergen, wie ein Sprecher mitteilte. Auch im Stadtgebiet Siegen sorgte Platzregen und stürmische Böen für zahlreiche Einsätze. Ganz Mitteldeutschland war gestern nacht von heftigen Unwettern betroffen, Keller wu...
Allianz Chef verteidigt Stellenabbau Der Allianz-Chef Michael Diekmann hat den geplanten Abbau von rund 7.500 Stellen (wir berichteten) trotz Milliardengewinnen als unumgänglich verteidigt. "Es geht viel weniger um Kostensenkung als darum, jetzt die richtigen Weichen zu stellen", sagte Diekmann dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Die Allianz muss moderner werden, flexibler, schneller - und dabei leistungsorientiert", forderte er in dem am Wochenende vorab veröffentlichten Interview. Dazu gelte es die strukturellen Probleme des Versicherungskonzerns zu beheben. Diekmann verwies auf "hochkomplexe Doppelungen, etwa in der Verwalt...
Keine Gebirgstouren mit kleinen Kindern Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aus München hat darauf hingewiesen, dass man mit Kleinkindern keine Ausflüge ins Hochgebirge (über 2.500 Meter) machen soll. Bei kleinen Kindern ist im Vergleich zu Erwachsenen das Risiko einer Höhenkrankheit wesentlich größer. Eine Höhenkrankheit wird durch Saustoffmangel um Blut ausgelöst. Bei kleinen Kinder ist die Höhenkrankheit schwer zu erkennen, da diese Kinder nicht in der Lage sind, ihre Beschwerden anderen mitzuteilen, wie dies Erwachsene tun können. Eltern, die mit Ihren Kindern eine Wanderung in den Bergen durchführen sollte...
Von Mario (Insgesamt 372 News)