Zuwachs beim Neugeschäft mit BU-Versicherungen » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Berufsunfähigkeit > Zuwachs beim Neugeschäft mit BU-Versicherungen

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mitteilte, ist das Neugeschäft mit Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) 2011 deutlich angestiegen. Demnach schlossen die Deutschen im letzten Jahr 13,7% mehr Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit ab.

Dem Bericht der GDV zufolge wurden 2011 insgesamt rund 460.000 Neuverträge zur Beurfsunfähigkeit abgeschlossen, deren Versicherungssumme beläuft sich zusammen auf 69,2 Milliarden Euro – das entspricht einem Zuwachs von 16,9% gegenüber dem Vorjahr. Berücksichtigt man auch die vorhandenen Zusatzversicherungen gibt es in Deutschland damit gut 16,9 Millionen Versicherungsverträge, die gegen BU absichern.

Außerdem stiegen auch die laufenden Beiträge in der Lebensversicherung im Neugeschäft erstmals nach zwei Jahren wieder und zwar um 8,3%. An Einmalbeträgen wurden im letzten Jahr dagegen nur 22,6 Milliarden Euro eingenommen, das sind deutlich weniger als 2010 (fast 27 Milliarden Euro). Deshalb reduzierten sich die gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherungen, Pensionskassen und -fonds insgesamt um 3,9% auf 86,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2010 betrugen die Gesamt-Beitragseinnahmen 90,4 Milliarden Euro.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Berufsunfähigkeit: Anspruch nur bei konkreter Gefahr Das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken hat entschieden, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nur dann zahlen muss, wenn dem Versicherten nicht zugemutet werden kann, dass er seinen Beruf weiterhin ausübt. Es muss eine konkrete Gefahr für die Gesundheit bestehen (Az.: 5 U 8/10-1). Im vorliegenden Fall musste sich ein Schweißer einer Thrombosebehandlung unterziehen. Seitdem musste er das Blutgerinnungsmittel Marcumar einnehmen, welches das Blutungsrisiko bei einer Verletzung erhöht. Danach wollte er Leistungen seiner BU in Anspruch nehmen mit der Begründung, dass es bei einem mögliche...
Falsche Angaben bei der Lebensversicherung Achtung beim Abschluss einer Lebensversicherung! Die Angaben die vom Versicherer abgefragt werden müssen unbedingt wahrheitsgemäß sein. Wer z. B. als Raucher einen Nichtrauchertarif bei seiner Lebensversicherung wählt, hat keinen Anspruch auf Zahlung des Versicherers. Dies wird nicht nur von den Versicherern als arglistige Täuschung gewertete sondern auch von der Gerichtsbarkeit. In einem aktuellen Fall forderte der Sohn von der Lebensversicherung seiner vor kurzem an Lungenkrebs verstorbenen Mutter EURO 26.000 als Leistung ein. Die Forderung wurde seitens der Versicherung abgelehnt, da die a...
Klauseln zur vorzeitigen Kündigung oft unzulässig Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte gegen die in einigen Verträgen von Lebensversicherungen enthaltenen Klauseln über die vorzeitige Auszahlung geklagt. Dabei geht es um den so genannten Stornoabzug, der in vielen Fällen völlig intransparent ist. Nach Angaben der Verbraucherzentrale sind etwa 24 Millionen Verträge von diesen Klauseln betroffen. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg schloss sich der Beanstandung der Lebensversicherungsverträge aus den Jahren 2001 bis 2007 an und kritisierte die ungenauen Formulierungen in den Versicherungsbedingungen. Der hier erwähnte "Stornoabzug", den die ...
Steuern auf Renten finanzieren staatliche Zulagen für Riester-Rente & Co. Mit attraktiven Zulagen will der Staat seine Bürger animieren, verstärkt in die private Altersvorsorge zu investieren. Bei der Kapitallebensversicherung wurden zwar die Steuervorteile teilweise gestrichen, an den Kosten für Riester- und Rürup-Renten beteiligt sich die öffentliche Hand aber mit jährlich steigenden Beträgen. Diese gute Nachricht für künftige Rentnergenerationen ist verbunden mit Nachteilen für die heutigen Ruheständler. Um die Kosten für die staatliche Förderung zumindest teilweise wieder hereinzuholen, beschloss die Regierung nämlich das so genannte Alterseinkünftegesetz. Die...
Keine BU-Rente bei Vertretung Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg vom 12. Februar diesen Jahres hat ein Zahnarzt, dessen Praxis von einem Vertreter weitergeführt wird, keinen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente (Az.: 8 LB 7/08). Begründung des Gerichts: Die zahnärztliche Tätigkeit wurde nicht aufgegeben. Ähnlich urteilte das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt im einem vergleichbaren Fall einige Wochen früher, das zu dem Schluss kam, dass der Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente nur dann besteht, wenn die Praxis aufgegeben wird. Das berichtet das Onlineportal scoop.de. Im konkreten Fa...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)
Kommentar für “Zuwachs beim Neugeschäft mit BU-Versicherungen
  1. Patrizia Fernandez

    Die Leistungen und Tarife variieren zwischen den Versicherungsanbietern um einiges. Hier sollte man sich genau informieren. Ich hab bei Franz Leeb Finanzdiensleistungen in München eine Aufstellung erhalten. Mir wurden vier Angebote von vier Versicherern vorgestellt. Aber mein Fall ist mit einem anderen nicht vergleichbar. Jeder hat ja seine eigneen Vorstellungen. Vorsicht auch bei Vorerkrankungen.(franzleeb.de)

Kein Kommentieren mehr möglich.