Rentenversicherung hat 45.000 mehr Renten bewilligt als im Vorjahr » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Rentenversicherung > Rentenversicherung hat 45.000 mehr Renten bewilligt als im Vorjahr

Aus den aktuellen statistischen Erhebungen der Rentenversicherung geht hervor, dass im Jahr 2011 rund 45.000 mehr Renten bewilligt wurden als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden letztes Jahr 1,3 Millionen Rentenansprüche bestätigt, berichtet das Onlineportal ihre-vorsorge.de unter Berufung auf die aktuellen Zahlen der Rentenversicherung.

Der Anstieg der bewilligten Rentenanträge ist fast vollständig auf einen Zuwachs bei den Anträgen auf Altersrenten zurückzuführen: 2011 gingen bei den Rentenversicherern 700.069 Anträge auf Altersrente ein, das sind etwa 51.000 mehr als im Jahr zuvor. Bei der Zahl der bewilligten Erwerbsminderungsrenten (rund 190.000) wurden keine großen Änderungen verzeichnet und auch die bewilligten Anträge auf Hinterbliebenenrente veränderte sich von 415.000 im Jahr 2010 auf 410.000 im Jahr 2011 nur geringfügig.

Insgesamt wurden im letzten Jahr rund 220.000 Rentenanträge abgelehnt. Von diesen betrafen ca. 154.500 Anträge die Erwerbsminderungsrente. In 48.000 Fällen wurden Anträge auf Altersrente abgelehnt, vor allem weil die Mindestversicherungszeit der Versicherten noch nicht erfüllt war. Bei der Hinterbliebenenrente wurden etwa 17.500 Anträge abgelehnt, mehrheitlich wegen nicht erfüllter Voraussetzungen.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Kontenklärung bei Rentenversicherung Eine kleine Anfrage im Bundestag bzgl. der Kontenklärung bei der Rentenversicherung folgt die Erklärung der Bundesregierung, dass es ‚"vorrangig eine Obliegenheit der Betroffenen selbst" sei, die ordnungsgemäße Erfassung der Beschäftigungszeit sicherzustellen. Bisher hätten viele Betroffene auf die Hinweise und auf die Aufforderungen seitens der Rentenversicherung zur Klärung des Rentenkontos nur sehr zögerlich reagiert, hieß es weiter in der Antwort. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse man mit ca. 1,3 Millionen nicht geklärter Versicherungskonten von betroffenen Versicherungsnehmern in d...
Rentenbeiträge sollen auf 18,9% sinken Offenbar sinken die Rentenbeiträge im nächsten Jahr stärker als bislang angenommen. Wurde bislang von einem Absinken der Rentenbeiträge von derzeit 19,6% auf 19,0% ausgegangen, berichten Medien jetzt von einer Senkung der Beiträge auf 18,9%. Am Freitag bestätigte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums die Medienberichte und erklärte, dass es nach den aktuellsten Berechnungen wohl "auf einen Beitragssatz von 18,9%" hinauslaufen werde. Der "Bild"-Zeitung zufolge geht die stärkere Entlastung der Beitragszahler auf die gute Konjunktur und Arbeitsmarksituation zurück, durch die die Deutsche Re...
Rente mit 67 bereits beschlossen Manchmal geht in der Politik plötzlich alles ganz schnell. Erst am Wochenende hatte Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) mit seinem Vorstoß für die schnellere Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre viel Wirbel verursacht – bereits am Mittwoch danach wurde das entsprechende Gesetz vom Bundeskabinett verabschiedet. Was zunächst wie eine voreilige Interviewäußerung des Sozialministers aussah, erscheint im Nachhinein als Teil eines im Geheimen ausgeheckten Planes: Die Äffentlichkeit sollte schon einmal auf die Regierungspläne eingestimmt werden. Und nachdem der ganz große Aufschrei ausbli...
Rentenversicherungsbescheide sollen verständlicher werden Die Deutsche Rentenversicherung will ihre Bescheide bürgerfreundlicher gestalten, damit Versicherte und Rentner die Entscheidungen der Rentenversicherung besser nachvollziehen können. Nachdem die Deutsche Rentenversicherung in einem Pilotprojekt bereits neue, verständlichere und übersichtlichere Musterschreiben erfolgreich getestet hat, sollen diese zukünftig auch in der Praxis eingesetzt werden. Zusammen mit Sprachexperten des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung an der Verwaltungshochschule in Speyer haben Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung die komplexen rechtl...
Falsche Rentenbescheide führen zu Schäden in Millionenhöhe Laut dem Bundesrechnungshof hat die gesetzliche Rentenversicherung in der Vergangenheit dreistellige Millionenbeträge an Menschen ausgezahlt, die überhaupt keinen Rentenanspruch haben. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, das sich auf einen Prüfbericht des Bundesrechnungshofes beruft, sind die "Forderungen aus überzahlten Renten" bei allen 16 Rentenversicherungsträgern im Zeitraum 2006-2011 von 125 Millionen Euro auf 166 Millionen Euro gestiegen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die tatsächlichen Fehlbeträge noch viel höher seien, heißt es in dem Prüfbericht. So wird auf zwei Regi...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)