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Während das Vertrauen der Anleger in Aktien- und Anleihen-Investments stetig sinkt, wird die eigene Immobilie zunehmend als sichere Form der Altersvorsorge bewertet. Das ist das Ergebnis der aktuellen Umfrage „Immobilienbarometer“ der Interhyp und ImmobilienScout24, bei der im März mehr als 6.700 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden. Das „Immobilienbarometer“ wird jedes Jahr durchgeführt, um die Meinung der Menschen und mögliche Änderungen im Laufe der Zeit zu erfahren.

Schon immer hat die eigene Immobilie eine große Bedeutung als private Altersvorsorge gehabt. Auch in diesem Jahr ist sie für 52% der Befragten der Hauptgrund für das Kaufinteresse einer Immobilie. Vor allem die in Städten wohnenden Befragten haben aber noch einen anderen Grund für das steigende Kaufinteresse: 37% wollen durch den Erwerb eines Eigenheims Mietzahlungen zukünftig verhindern und 28% wünschen sich Unabhängigkeit vom Vermieter.

Neben der Altersvorsorge ist für viele Kaufinteressenten auch das immer noch sehr niedrige Zinsniveau ein weiterer Grund: 41% der Befragten wollen die derzeit günstigen Zinsen nutzen.

Etwa jeder fünfte Kaufinteressent will Immobilien als reine Kapitalanlage nutzen, 29% vor allem deshalb, weil ihr Vertrauen in andere Investmentformen gesunken ist. Bei der letzten Befragung gaben nur 18% dies als den Hauptgrund für ihr Kaufinteresse an.

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