Gesundheitsreform bringt doch weniger Einsparungen » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Gesundheitsreform bringt doch weniger Einsparungen

Wie der Spiegel berichtet, soll die Gesundheitsreform den Krankenkassen womöglich nun doch weniger Einsparungen bringen als angekündigt. Die von Union und SPD vereinbarten Eckpunkte zur Gesundheitsreform in den kommenden drei Jahren führen lediglich zu Kostensenkungen von insgesamt kanpp 5,3 Mrd. Euro. Kurz nach und während der Verabschiedung der Eckpunkte der Gesundheitsreform hatte der Verhandlungsführer der Union, Wolfgang Zöller (CSU), noch doppelt so viel an Einsparungen in Aussicht gestellt.

Den größten Sparbeitrag soll laut Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) aus dem Pharmabereich kommen. Der verschärfte Wettbewerb zwischen Kassen, Apotheken und Arzneimittelherstellern die Kosten für Medikamente soll die Kosten jährlich um rund eine Mrd. Euro drücken. Ähnlich große Einsparungen soll die Ausschreibung von Hilfsmitteln, die Absenkung der Klinikbudgets sowie die Deckelung bei den Fahrtkosten bringen.

Gleichzeitig wächst aber die Kritik an der Reform weiter. Einige SPD-Abgeordnete wollen dem Kompromiß nicht zustimmen und fordern Nachbesserungen. Auch die Krankenkassen halten an ihrem Widerstand fest, trotz der angedrohten rechtlichen Schritte.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Auch gesetzliche Krankenversicherer mit Zusatzangeboten Zusatzversicherungen werden seit kurzem auch von gesetzlichen Krankenversicherungen angeboten. Damit können Zusatzleistungen wie z. B. beim Zahnersatz oder beim Krankenaufenthalt abgeschlossen werden. Die Continental Krankenversicherung hat bei tns infratest eine Umfrage in Auftrag gegeben, bei der 1250 Personen nach ihrer Meinung zu solchen Zusatzversicherungen gefragt wurden. Als Ergebnis kam heraus, dass bei den Befragten durchaus noch Bedenken gegen eine solche Zusatzversicherung bestehen. Bei 63 Prozent der Befragten ist die Befürchtung groß, dass die gesetzlichen Krankenkassen solche...
Mc Zahn – Zahnersatz billig beim Zahn-Discounter Der ja stark umstrittene und heiß diskutierte Zahnersatz-Discounter McZahn hat jetzt die Zulassung für den Start seiner ersten Filiale in Deutschland bekommen. Das Unternehmen McZahn wirbt mit dem Slogan "Zahnersatz zum Nulltarif" und will Gebisse und Zahnkronen in China herstellen lassen und diese in Deutschland günstig anbieten. Vertreter der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein sowie Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen erteilten der Discount-Zahnarztpraxis am Montagabend das Go, teilte Werner Brandenbusch, Vorstandsmitglied des Willicher Unternehmens, mit. Der ersten Filia...
AOK-Beiträge steigen AOK-Versicherte müssen einem Zeitungsbericht zufolge mit kräftigen Beitragssteigerungen im Jahr 2007 rechnen. Nach einer Vorlage einer AOK-Vorständekonferenz, die der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) vorlag, wollen die Vorstände die Beitragssätze um bis zu 1,6 Prozentpunkte erhöhen. Spitzenreiter ist demnach die AOK Rheinland-Pfalz, die ihren Beitragssatz von derzeit 14,8 Prozent auf 16,4 Prozent anheben will. Kräftig steigen sollen die Sätze auch in Sachsen-Anhalt (plus 1,4 auf 15,8 Prozent), Brandenburg (plus 1,3 auf 15,8 Prozent) und Berlin (plus 1,2 auf 16,7 Prozent). Am Freitag wird die g...
Rekord-Defizit bei gesetzlichen Krankenkassen befürchtet Während Politiker aller Parteien noch die jüngst verkündeten Beitragserhöhungen mehrere gesetzlicher Krankenkassen kritisieren, meldet sich Regierungsberater Bert Rürup bereits mit einer neuen Schreckenszahl zu Wort: Nach Berechnungen des Sozialexperten könnte das Defizit aller gesetzlichen Kassen im Verlauf des Jahres 2006 auf rund 10 Milliarden Euro anwachsen. Rürup fordert angesichts dieser Summe die Politik zum ‚"energischen Gegensteuern" auf, weil ansonsten zu Beginn des Jahres 2007 noch weitaus drastischere Beitragssteigerungen drohten als Anfang 2006. Jede Erhöhung macht jed...
GKV prüft Schließung von bis zu 12.000 Arztpraxen Medienberichten zufolge, soll ein Prognose-Gutachten, das vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Auftrag gegeben wurde, ergeben haben, dass es in Deutschland zu viele niedergelassene Mediziner und Psychotherapeuten gibt. Betroffen seien neben den Psychotherapeuten vor allem Fachärzte und hier hauptsächlich Internisten. Demnach sollen bis zu 12.000 solcher Sitze überflüssig sein. Daraus zieht der GKV-Verband die Schlussfolgerung, dass auf diese Arztsitze verzichtet werden kann. Ärzte und Psychotherapeuten widersprechen dem Gutachten jedoch vehement. So betonte KBV-C...
Von Mario (Insgesamt 372 News)