Die konservativsten Sparer wohnen in Hamburg » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Finanzen > Die konservativsten Sparer wohnen in Hamburg

Eine repräsentative Umfrage der Targobank unter den Einwohnern von sieben deutschen Großstädten hat ergeben, dass Hamburger die konservativsten Sparer Deutschlands sind. So nannten 49,4% der Hamburger die Sicherheit als das wichtigste Kriterium bei der Geldanlage, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. So verwundert es nicht, dass das klassische Sparbuch hier beliebter ist als in anderen deutschen Städten. Während 45% der Hamburger ein Sparbuch besitzen, sind es in Berlin nur 28% und in Leipzig nur 24%.

Die zweitbeliebteste Geldanlage der Hamburger ist das Tagesgeldkonto, das deutlich höhere Zinsen bringt als das Sparbuch. Es gibt aber immerhin noch 14% der Hamburger, die auf Zinsen offenbar überhaupt keinen Wert legen, weil sie ihre Ersparnisse noch in ein Sparschwein stecken.

Der Leiter der Vermögensberatung der Targobank, Stefan Winter, sieht ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto in erster Linie als eiserne Reserve. Hier sollten Anleger jedoch höchstens drei Monatsgehälter anlegen, weil die Inflationsrate und die Abgeltungssteuer meist höher sind als die niedrigen Zinsen. Er empfiehlt eine breite Streuung der Ersparnisse in verschiedene Wertpapiere wie z.B. Fondssparpläne.

82,4% sparen regelmäßig einen Teil ihres Einkommens, das entspricht in etwa dem deutschen Durchschnitt. Die Hamburger sparen im Mittel 181 Euro pro Monat und liegen dabei im Mittelfeld. Zum Vergleich: In München und Stuttgart werden monatlich über 210 Euro zurückgelegt, in Leipzig dagegen nur 158 Euro.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Die konservativsten Sparer wohnen in Hamburg
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Der großen Geldschwemme droht ein schnelles Ende Zehn Billionen Dollar – das ist eine gigantische Summe und genau mit dieser Summe haben die internationalen Notenbanken in den letzten Jahren die weltweiten Märkte beruhigt. Aber jetzt gehen sie zurück und das treibt die Zinsen in gewaltige Höhen, für den kleinen Anleger und Sparer heißt das, es kommen unschöne Zeiten auf sie zu. Um den Euro zu retten, hat die Europäische Zentralbank ein riesiges Anleiheprogramm gestartet und dieses Programm könnte Deutschland mehrere Dutzend Milliarden Euro kosten, für die der Steuerzahler aufkommen muss. Der unscheinbare Anleihenmarkt Wenn an den Aktie...
Top-Zinsen bei Anschlussfinanzierung für Immobilien Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es für Anschlusskredite für Immobilien aktuell sehr günstige Angebote mit Top-Zinsen gibt. Das ergab eine Analyse von über 60 Angeboten für eine Immobilien-Anschlussfinanzierung. Allerdings sind die Zinsunterschiede - und damit auch das Sparpotenzial - gewaltig. So verlangen teure Banken für das gleiche Darlehen bis zu 40% mehr Zinsen als die günstigsten Anbieter im Test. Das kann in der Summe weit über 10.000 Euro ausmachen, wie ein Beispiel zeigt: Ein Darlehen über 100.000 Euro mit 3% Tilgung würde somit bei einem teuren Anbieter bis zu 11.300 Eu...
Geldanleger können zu viel gezahlte Abgeltungsteuer zurückfordern Die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften rät allen Geldanlegern, sich die Steuerbescheinigung ihrer Bank genau anzusehen und die ausgewiesene Abgeltungsteuer zu prüfen. Wer zu viel Abgeltungsteuer gezahlt hat, kann diese nämlich zurückfordern. Wer im Jahr 2010 Kapitaleinkünfte von weniger als 801 Euro (bei Ehepaaren 1602 Euro) hatte, muss auf seine Zinsen und Dividenden überhaupt keine Steuern zahlen, weil die Einnahmen bis zu dieser Grenze ("Sparerpauschbetrag") steuerfrei sind. Um zu verhindern, dass die Bank automatisch die Abgeltungsteuer abführt, muss jedoch ein Freist...
Nur 7% haben nachhaltige Geldanlage Wie an aktuelle Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment zeigt, haben sich nachhaltige Geldanlagen bei den deutschen Privatanlegern noch lange nicht etabliert. Nur 7% der Befragten besitzen eine nachhaltige Geldanlage, obwohl sich immer mehr Deutsche auch in Sachen Geldanlage die Frage der Nachhaltigkeit stellen. So fanden im ersten Quartal 2011 rund 31% der Befragten nachhaltige Geldanlagen attraktiv, im ersten Quartal 2012 waren es schon 38%. Dieses wachsende Interesse führt Union Investment-Geschäftsführer Giovanni Gay unter anderem auf das durch die Euro-Staatsschuldenkrise verändert...
Anlageberatung für 4400 Euro pro Stunde Die hohen Beratungs- und Vermittlungsprovisionen von Banken und anderen Finanzinstituten standen in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Die Stiftung Warentest berichtet jetzt über einen besonders teuren Beratungsfall: Ein Berater der BBBank hatte einen Rentner in Sachen Geldanlage beraten, die Beratung dauerte knapp eine Stunde. Der Rentner unterschrieb am Ende der Beratung den Auftrag, im Wert von 65.000 Euro Anteile an zwei Aktien- und einem Lebensversicherungsfonds zu kaufen. Er wusste jedoch nicht, dass die Bank für diese Beratung mit Abschluss satte 4400 Euro kassierte. Diese S...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *