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Aktuell wurden zwei Umfragen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherungen durchgeführt, die zeigen, dass noch immer viele Deutsche das Risiko einer Berufsunfähigkeit (BU) unterschätzen.

In einer Umfrage, die im Auftrag der Continentale von TNS Infratest durchgeführt wurde, gaben viele Befragte an, dass sie selbst nicht gefährdet sind, ein BU-Schutz zu teuer wäre oder dass sie ausreichend gegen BU abgesichert sind. Viele der Befragten waren der Ansicht, dass sie durch die Unfallversicherung, Lebensversicherung, Krankenzusatzversicherung oder den Besitz von Immobilien auch im Falle einer Berufsunfähigkeit bestens versorgt sind.

Dies ist jedoch nicht richtig, nur eine BU-Versicherung schützt ausreichend. Ein weiteres Problem ist, dass viele ihr persönliches BU-Risiko falsch einschätzen und verkennen, dass mittlerweile die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit psychische Erkrankungen sind. Das Argument, die Kosten für eine BU-Versicherung seien sehr hoch, stimmt insofern nicht, dass der Versicherungsschutz schon einen Tag nach Vertragsabschluss in Kraft tritt und je nach Fall mehrere Jahrzehnte lang die Einkommensverluste ausgleicht.

Eine zweite Umfrage, die von Forsa und F.A.Z.-Institut im Auftrag der Gothaer durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 42% der Frauen und 61% der Männer eine BU-Versicherung abgeschlossen haben, bei den meisten von ihnen handelt es sich um junge, gutverdienende Menschen. Auch wenn in dieser Umfrage 67% der Befragten angegeben haben, dass sie es sich vorstellen könnten, aufgrund einer schweren Krankheit einmal berufsunfähig zu sein, schließen 17% das Risiko einer BU für sich komplett aus. Experten schätzen, dass von den heute 20-Jährigen in Zukunft bis zu 43% berufsunfähig sein werden, das sind deutlich mehr als die Befragten selbst erwarten.

Nach ihren Wünschen in Bezug auf BU-Versicherungen befragt, gaben die Umfrageteilnehmer größtenteils an, dass sie sich flexible Policen wünschen, deren Beiträge an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden können. Außerdem war den Befragten wichtig, dass die ausgezahlte Rente im Versicherungsfall tatsächlich die Lücke des Einkommensausfalls schließt und dass ihre Angehörigen so mitversorgt sind.

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