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Der Allianz-Chef Michael Diekmann hat den geplanten Abbau von rund 7.500 Stellen (wir berichteten) trotz Milliardengewinnen als unumgänglich verteidigt. „Es geht viel weniger um Kostensenkung als darum, jetzt die richtigen Weichen zu stellen“, sagte Diekmann dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Die Allianz muss moderner werden, flexibler, schneller – und dabei leistungsorientiert“, forderte er in dem am Wochenende vorab veröffentlichten Interview. Dazu gelte es die strukturellen Probleme des Versicherungskonzerns zu beheben. Diekmann verwies auf „hochkomplexe Doppelungen, etwa in der Verwaltung“ und ein „strukturelles Manko im Bereich der internationalen Industrieversicherung“.

Die Stellenstreichungen sollen im Rahmen eines umfassenden Konzernumbaus erfolgen. Bis zum Jahre 2008 sollen die Hälfte der 21 Verwaltungszentralen im deutschen Versicherungsgeschäft geschlossen werden. Die Kürzungspläne waren natürlich auf heftige Kritik von Gewerkschaften und Politikern gestoßen.

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Von Mario (Insgesamt 372 News)