Top-Zinsen bei Anschlussfinanzierung für Immobilien » Versicherungen Finanzen

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Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es für Anschlusskredite für Immobilien aktuell sehr günstige Angebote mit Top-Zinsen gibt. Das ergab eine Analyse von über 60 Angeboten für eine Immobilien-Anschlussfinanzierung. Allerdings sind die Zinsunterschiede – und damit auch das Sparpotenzial – gewaltig. So verlangen teure Banken für das gleiche Darlehen bis zu 40% mehr Zinsen als die günstigsten Anbieter im Test. Das kann in der Summe weit über 10.000 Euro ausmachen, wie ein Beispiel zeigt: Ein Darlehen über 100.000 Euro mit 3% Tilgung würde somit bei einem teuren Anbieter bis zu 11.300 Euro mehr kosten als bei einem der Topanbieter im Test. Rechnet man die Differenz für einen Anschlusskredit mir 15 Jahren Zinsbindung aus, beläuft sich diese sogar auf bis zu 17.000 Euro.

Wer erst in einigen Jahren einen Anschlusskredit benötigt, hat die Wahl zwischen drei Strategien:
1. Man kann abwarten und erst kurz vor Ablauf der aktuellen Zinsbindung einen Anschlusskredit abschließen, was allerdings riskant ist, denn möglicherweise steigen die Kapitalmarktzinsen in der Zwischenzeit und der Anschlusskredit wird teurer.
2. Man kann das alte Darlehen vorzeitig gegen ein neues Darlehen mit günstigerem Zinssatz tauschen. Dazu bedarf es der Zustimmung der Bank, die diese in der Regel nur gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung gibt. Meistens ist diese dann so hoch, dass sich eine Umschuldung trotz Zinsvorteil nicht mehr lohnt.
3. Man kann ein Forwarddarlehen abschließen, um sich gegen einen zukünftigen Zinsanstieg abzusichern. Das bedeutet, dass schon jetzt die Konditionen für den Anschlusskredit vereinbart werden. Dies ist bis zu 5 Jahre im Voraus möglich.

Egal für welche Variante man sich entscheidet, man sollte immer mehrere Angebote von verschiedenen Banken einholen und bei einem eindeutigen Vorteil die Bank wechseln. Auch wenn einige Banken ihren Kunden davon abraten, ist es weder aufwändig noch teuer. Die Stiftung Warentest nennt als Faustregel, nach der sich auch bei Berücksichtigung der Wechselkosten schon ein Wechsel lohnt, eine Zinsersparnis von 0,1 – 0,2%.

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