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Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse müssen scheinbar erneut neben Beitragserhöhungen mit deutlichen Leistungskürzungen rechnen. In den Verhandlungen zur Gesundheitsreform wird gerade die Möglichkeit, dass Krankengeld aus dem Leistungsumfang der Kassen herauszunehmen diskutiert, das berichtet zumindest der „Focus“ vorab. Dadurch könnten die Krankenkassen rund sechs Milliarden Euro einsparen.

Laut der Bild-Zeitung plant die Koalition, dass die Krankenkassen in Zukunft die Behandlungskosten für selbstverschuldete Unfälle nicht mehr übernehmen sollen. Ebenso Erkrankungen durch Piercings, Tätowierungen und Schönheitsoperationen sollen nicht mehr auf Krankenschein behandelt werden. Auf die Prämien der privaten Krankenversicherung überlegt man eine Versicherungssteuer zu erheben, womit sich die Policen um bis zu 19 Prozent verteuern würden. Konkrete Beschlüsse gibt es allerdings derzeit noch nicht.

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