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Laut einer neuen in Frankfurt veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton drohen deutschen Banken und Versicherungen durch den steigenden Altersdurchschnitt hohe Gewinnverluste.

Ältere Menschen investieren weniger in Aktien und nehmen selten noch einen Kredit oder eine Hypothek auf, ihre Altersvorsorge ist bereits abgeschlossen. Nach Geschäftsführer Hans Weiss gibt die heutige Generation 55+ bevorzugt ihr Geld aus, anstatt es wie früher anzusparen und zu vererben. Die klassischen Bankprodukte werden somit durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft in Zukunft immer weniger gefragt sein. Banken und Versicherungen sind daher gefordert, neue Konzepte zu entwickeln und spezielle Angebote für diese Generation zu erstellen, um den drohenden Ertragsrückständen etwas entgegen zu setzen. Hierzu gehören erweiterte Informationsdienste, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet sind, wie z.B. Hilfe bei Rentenfragen, Schenkungen, Erbschaftsangelegenheiten und Nachfolgeregelungen, aber auch Beratungen zu Weiterbildungen und Freizeitangeboten.

Auch Versicherungen sind von dieser Entwicklung betroffen und müssen sich umorientieren, da davon auszugehen ist, dass ihre Prämieneinnahmen bis zum Jahre 2050 allein bei Lebensversicherungen um ca. 28 Milliarden Euro sinken werden. Erste Tendenzen für diese Neuorientierung gibt es zwar bereits, doch es sind noch längst nicht alle Ideen ausgeschöpft.

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Steigender Altersdurchschnitt schmälert Gewinne
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