DBV-Winterthur: Autoversicherung mit 24 Monaten Neuwertentschädigung » Versicherungen Finanzen

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Mit integrierten Schutzbriefen, verbessertem Schutz bei Auslandsschäden, Rabattretter, Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit und erweiterte Wildschadenklauseln versuchen Versicherer ihre Kfz-Policen zu differenzieren und aufzuwerten. Die DBV-Winterthur geht darüber jetzt sogar noch hinaus und gewährt 24 Monate lang eine Entschädigung in Höhe des Neuwertes.

Bisher boten bereits einige Versicherer Neuwertentschädigungen auf den Neupreis bei Wagen an, die bis zu einem Jahr alt sind. Die DBV-Winterthur Versicherungen setzen hier noch einen drauf und gewähren ab 1. Juni bei der Produktlinie Auto-Komfort im Totalschadenfall eine Neuwertentschädigung in den ersten 24 Monaten. Wie sich dies auswirken kann, zeigt folgendes Beispiel. Ein Vectra Caravan mit 103 kW hat nach 18 Monaten einen Wiederbeschaffungswert von etwa 18.500 Euro. Der aktuelle Neuwert beträgt dagegen 26.950 Euro. Der Auto-Komfort-Kunde bekommt bei einem Totalschaden 8.450 Euro mehr an Entschädigung.

„Mit dieser zusätzlichen Produkteigenschaft sind wir gut für den heißen Herbst im Kfz-Geschäft gerüstet, denn für 70 Prozent der deutschen Autofahrer ist nicht der Preis, sondern Leistung und Service das Entscheidende. Das haben wir zusammen mit TNS-Infratest ermittelt“, so Thomas Leicht, Vorstand Schadenversicherung der DBV-Winterthur.

Kontakt:
DBV-Winterthur
Unternehmenskommunikation
Dr. Mathias Oldhaver
Telefon (+49) 0611/363 2593
Fax (+49) 0611/363 4161
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Von Jannina (Insgesamt 20 News)
Kommentar für “DBV-Winterthur: Autoversicherung mit 24 Monaten Neuwertentschädigung
  1. Carsten

    Zwei Herzen schlagen in meiner Brust: Als Verbraucher begrüße ich – natürlich – die Fristverlängerung bei der Neuwertentschädigung. Zumindest vor der ersten Vertragsverlängerung erhalte ich so mehr für mein Geld. Denn viele Versicherer begrenzen diese Entschädigungsvariante auf sechs Monate.

    Als Stabsmitarbeiter Schaden bei einem großen Wettbewerber der DBV muss ich das Ganze natürlich differenzierter sehen. Und ich denke, die dortigen Schadenkollegen tun es genauso.

    Es ist noch gar nicht lange her, da boten zahlreiche Versicherer eine Neuwertentschädigung binnen eines oder gar zweier Jahre an. Insbesondere bei der letzten Variante, die nun fröhliche Urständ feiert, gab’s einen deutlichen Nebeneffekt, der die Frist schließlich auf das heutige Maß herunter drängte: Die zwei Jahren fallen auf das Ende bzw. in die zweite Hälfte der üblichen Leasing- und Finanzierungszeiträume. So machten sich viele der ‚Zweijährigen‘ kurz vor Fristablauf auf den Weg in den Osten, zierten den Grund von Baggerseen oder – die Spielart für ganz Rabiate – wurden ein Raub der Flammen. Und das nur, weil die mit dem Leasinggeber vereinbarte Gesamtfahrleistung deutlich überschritten war, die Parkplatzbeulensammlung bei der Rückgabe sehr teuer geworden wäre, oder gelegentlich auch nur, weil die Neupreisentschädigung ein angenehmes Zubrot war.

    Die Bearbeitung solcher Schäden war sehr aufwändig, nicht selten kamen auch redliche Kunden in die Mühlen der Ermittlungen.

    Es ist schön, wenn Vertragsabteilungen ein (altes) Marketingargument neu entdecken. Auf den Deckungsbeitrag, den eine solche Erweiterung letztlich produziert, darf man jedoch gespannt sein. Den potentiellen Kunden kann man nur raten schnell zuzugreifen, denn wenn es wie schon einmal läuft, hat das Produkt eine eher begrenzte Lebenserwartung. Falls Vernunftargumente auf dem im Moment sehr angespannten Kfz-Versicherungsmarkt noch greifen.

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