Sozialversicherung durch Rente mit immensen Verlust » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Sozialversicherung durch Rente mit immensen Verlust

Wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte, hat die gesetzliche Sozialversicherung im vergangenen Jahr ein Minus in Höhe von 3,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Jahr davor gab es noch ein Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Ausgaben für die Sozialversicherung lagen 2005 Angaben bei 469 Milliarden Euro und erhöhten sich somit um 0,6 Prozent. Die Einnahmen gingen allerdings um 0,5 Prozent auf 465,7 Milliarden Euro zurück, woraus sich ein Defizit von 3,3 Milliarden ergibt.

Als einziger Part in der Sozialversicherung ging die gesetzliche Krankenversicherung mit einem Plus von 1,5 Milliarden Euro Überschuss raus. Im Gegensatz zu 2004 aber immer noch ein schlechtes Ergebnis, denn in 2004 lag der Überschuss bei rund vier Milliarden Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung machten den Verlus vor allem für Ausgaben bei Arznei-, Verband- und Hilfsmittel z.B. durch sinkendene Herstellerrabatte.

Die Experten begründeten den Rückgang der Einnahmen allgemein mit der hohen Arbeitslosigkeit und der stagnierenden Lohnentwicklung in Deutschland.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Sozialversicherung durch Rente mit immensen Verlust
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

3x PKV mit Bestnoten Im aktuellen Unternehmensrating von Softfair Analyse erzielten drei Private Krankenversicherungen (PKV) die Bestnote "ausgezeichnet". Die DEVK, die Alte Oldenburger und die Signal konnten in den drei Bewertungskriterien am meisten überzeugen. Beurteilt wurde neben dem betriebs-wirtschaftlichen Erfolg aus Kundensicht, die Sicherheit für die Zukunft und die gesunde Bestandsentwicklung. Für jede Kategorie wurden Punkte vergeben, die nach einem ausgeklügelten System berechnet und dann zu einer Gesamtnote addiert wurden. Nach diesem System erzielte die DEVK fast die Maximalpunktzahl. Von den 31 be...
Bislang nur wenig Vertragsumstellungen Wie eine Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ergab, haben bislang nur wenige Versicherungsunternehmen wie angekündigt die bestehenden Versicherungsverträge auf das neue und verbraucherfreundlichere Versicherungsvertragsrecht umgestellt. Von den 55 befragten Gesellschaften bestätigten nur die vier Versicherungen DeBeKa, GVV, HUK und Signal-Iduna eine bereits erfolgte Umstellung. Der Umfrage zufolge wollen einige Gesellschaften eine Anwendung des neues Rechts im Einzelfall prüfen. Mit dem neuen Versicherungsvertragsgesetz, das im Januar in Kraft getreten ist, haben die Versicherungs...
Autoleasing: Vollkasko Mehrerlös geht an Leasinggesellschaft Bei einem Kfz-Leasingvertrag haben Kunden im Falle eines Vollkaskoschaden keinen Anspruch darauf, über den Gesamtpreis hinausgehende Leistungen einer Vollkaskoversicherung abzuschöpfen. Das hat heute der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Ein solcher Mehrerlös steht grundsätzlich allein der Leasinggesellschaft zu, da die Vollkaskoversicherung ausschließlich das Interesse des Eigentümers an der Erhaltung des Fahrzeugs abdecke. Im konkreten Fall lag der Preis des geleasten, gebrauchten Porsche bei 68 505 Euro. Die Leasingfirma hatte aber - inklusive der Leistungen der Kaskoversi...
Kein Geschenk für Kinder Experten raten davon ab, dass Eltern ihren Kindern eine Rentenversicherung schenken. Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen sagte dazu: ‚"Dadurch binden Eltern ihren Kindern lediglich einen Klotz ans Bein". Solche Rentenversicherungsverträge haben häufig eine Laufzeit von 50 oder mehr Jahren. Den Kindern wird damit schon sehr früh die Möglichkeit genommen, ihr Geld flexibel für die Altersvorsorge einzusetzen und sie sich Ihr Leben lang an diese eine Art der Altersvorsorge gebunden. Nicht jeder wird es sich später leisten können, noch eine zusätzliche Absich...
Versicherungswirtschaft: Steuererhöhungen gefährden Arbeitsplätze Mit Sorge blickt die Versicherungswirtschaft auf das Jahr 2007. Die Unternehmen fühlen sich durch die doppelte Steuererhöhung – sowohl die Mehrwert- als auch die Versicherungssteuer sollen steigen – in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Vor allem im europäischen Vergleich würden deutsche Versicherungen noch stärker unter Druck geraten. Dabei sei der Versicherungssteuersatz in der Bundesrepublik schon heute EU-weit einer der höchsten. Arbeitsplätze in der Versicherungswirtschaft könnten durch den zunehmenden Kostendrucke verloren gehen, warnt die Branche. Die Experten sehen ähnliche Gefahren...
Von Jannina (Insgesamt 20 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *