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Ab dem heutigen Tag werden 42 Millionen Versicherte geänderte Rentenmitteilungen erhalten. Die Deutsche Rentenversicherung folgt damit der Korrektur der Rentenprognose durch die Bundesregierung.

Die seit 2002 verschickten Renteninformationen basieren auf den Rentenprognosen der Bundesregierung, die wiederum hauptsächlich auf den Löhnen und Gehältern der aktiven Bevölkerung beruhen. Der Bundesregierung wurde jetzt eine unrealistische und geschönte Hochrechnung vorgeworfen, die bei den Versicherten unrealistische Vorstellungen über ihre eigene Rente wecke und daher nicht verantwortlich sei. Nach langem Zögern hat die Regierung nun ihre Prognose tatsächlich nach unten korrigiert, der bislang angenommene Anpassungssatz von 1,5 – 2,5% wurde auf 1 – 2% pro Jahr gesenkt.

Für die Versicherten bedeutet dies deutlich weniger Rente. Nach der Deutschen Rentenversicherung können jüngere Versicherte zwar mit einem durchschnittlichen Plus von 2% rechnen, doch die Jahrgänge 1947-1954 müssen von einer maximalen Rentensteigerung von 1%, die heute 60-jährigen von einer Stagnation ihrer Renten ausgehen. Nicht berücksichtigt sind hier der sogenannte Nachholfaktor und die Rente mit 67.

Die Deutsche Rentenversicherung betont deshalb erneut die Bedeutung von ergänzenden Maßnahmen zur Altervorsorge, bei denen die Inflation ebenfalls zu berücksichtigen ist.

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