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Im Zuge immer teurer werdender Rechtsschutz-Policen stellt sich vielen Versicherten und Interessierten die Frage, wann für wen eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist. Dabei gibt es gar nicht DIE Rechtsschutzversicherung, sondern unterschiedliche Lebensbereiche, die mit einer solchen Versicherung abgedeckt werden können.
Viele Versicherungen bieten dem Verbraucher ein Rundum-Sorglos-Paket an, das den Rechtsschutz in allen Lebensbereichen abdecken soll.

Ein Abschluss eines solchen Paketes mag zunächst praktisch erscheinen, genaueres Hinsehen zeigt jedoch, dass es sich lohnt, die Versicherung auf den individuellen Bedarf abzustimmen. Für die meisten Verbraucher ist eine Verkehrspolice empfehlenswert, die bei Bußgeldstreitigkeiten und Verkehrsunfällen eintritt. Einen besonderen Arbeitsrechtsschutz sollten Arbeitnehmer aus Krisenbranchen abschließen, da unabhängig davon, wem später Recht zugesprochen wird, vor dem Arbeitsgericht in erster Instanz alle Kosten selbst zu tragen sind. Auch für Alleinerziehende, Rentner, Wohneigentümer und Mieter gibt es spezielle Einzelpolicen, die allerdings sehr teuer sind. In diesen Fällen sollte stattdessen besser eine Absicherung über einen Zusatz zum Privatrechtsschutz erfolgen.

Die laut den Versicherungen durch höhere Anwaltskosten gestiegenen Preise können Verbraucher unter bestimmten Bedingungen mindern, z.B. durch eine höhere Selbstbeteiligung, Schadenfreiheitsrabatte oder eine jährliche statt quartalsweise Zahlung.

Ein Vergleich lohnt sich also auf jeden Fall, die günstigsten Anbieter für Rechtsschutzversicherungen sind nach Angaben der Stiftung Warentest WGV, Badische, Auxilia, Jurpartner, DMB Rechtsschutz und Concordia.