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Das Beitragsgefälle innerhalb des Systems der gesetzlichen Krankenversicherungen ist enorm. So hat die Stiftung Warentest beim Vergleich der Tarife von mehr als 150 Kassen Beiträge zwischen 12,0 Prozent und 13,9 Prozent gefunden. Für seinen Versicherungsschutz zahlt man also bei der einen Kasse je nach Einkommen einige hundert Euro im Jahr mehr als bei der anderen.

In den Vergleich flossen alle gesetzlichen Kassen ein, die bundesweit Versicherte aufnehmen. Am günstigsten ist nach den Erkenntnissen der Warentester die IKK, am anderen Ende der Skala rangiert die BKK für Heilberufe.

Wichtig ist allerdings, dass man bei der Wahl der ‚"richtigen" Krankenkasse nicht allein auf den Beitragssatz schaut. Vielmehr haben die Kassen neben dem Leistungskatalog, den sie bezahlen müssen, in anderen Bereichen einen gewissen Spielraum. Manche Anwendungen werden von einigen Kassen freiwillig bezahlt, bei anderen muss der Patient selbst für diese Kosten aufkommen. Zudem spielen die Erreichbarkeit und persönlicher Service eine Rolle.

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