Riester-Rente bald auch für Immobilien? » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Riester-Rente > Riester-Rente bald auch für Immobilien?

Schon kurz nach dem Wegfall der Eigenheimzulage wurde über Möglichkeiten diskutiert, auch weiterhin den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum staatlich zu unterstützen. Dabei rückte schnell die Riester-Rente in den Blickpunkt. Wie könnte die Immobilienförderung in die Riester-Rente integriert werden? Über diese Frage wird seither beraten – und die Versicherungsbranche hat nun eine erste Antwort geliefert.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat ein Konzept namens ‚"Entnahmemodell 60plus" vorgestellt. Kern der Idee: Die Versicherten sollen nach Erreichen des 60. Lebensjahrs das im Riester-Vertrag angesparte Geld vollständig entnehmen dürfen, um damit noch laufende Immobilienkredite zu tilgen. Nach den bislang geltenden Bestimmungen dürfen höchstens 30 Prozent entnommen werden, die restliche Summe muss als monatliche Rente ausgezahlt werden.

Der Branchenverband hat sich für eine rückwirkende Änderung der Rahmenbedingungen in seinem Sinne ausgesprochen. So würden von der größeren Flexibilität nicht nur Neukunden profitieren, sondern auch jene mehr als 5,5 Millionen Versicherten, die bereits eine Riester-Rente abgeschlossen haben.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Riester-Rente bald auch für Immobilien?
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Die Vorteile von Riester-Fondssparplänen Riester-Sparmöglichkeiten für interessierte Anleger gibt es verschiedene. Da sind die Riester-Sparpläne der Banken, Riester-Rentenversicherungen und Riester-Fondssparpläne. Der Vorteil von Riesterverträgen im Allgemeinen ist die gesetzliche Vorgabe, dass dem Sparer zum Ende der Laufzeit oder zu Beginn der Rente als Minimum seine eingezahlten Beiträge zuzüglich der staatlichen Zulagen zur Verfügung stehen sollen. Bankensparpläne haben eine verhältnismäßig schwache Rendite und die Riester-Rentenversicherungen sind meist an hohe Kosten gekoppelt. Die besten Möglichkeiten für gute Renditen versp...
Riester-Rente weiter im Aufschwung Der sich schon im Novenber vergangenen Jahres gezeigte Trend zur steuerlich geförderten Altersvorsorge, setzt sich auch im ersten Quartal des Jahres 2006 weiter fort. Nach Angaben der ‚"Deutsche Rentenversicherung Bund" sind die zum 15. Mai dieses Jahres veranlassten Auszahlungen an Fördergeldern vierfach höher als noch im letzten Jahr. Durch die in diesem Jahr erreichte dritte Förderstufe hat die Riester-Rente noch mehr an Attraktivität gewonnen und wurde noch einmal lukrativer: Bis zu einem Betrag von 1575 Euro können Sonderausgaben bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden ...
Riester-Rentenverträge erstmals rückläufig Zum ersten Mal seit dem Start der Riester-Rente ist die Zahl der staatlich geförderten Verträge zurückgegangen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wurden im Bundesarbeitsministerium im ersten Quartal 2013 rund 15,65 Millionen Verträge registriert, das sind 27.000 weniger als Ende 2012. Im Einzelnen hat sich zwar die Zahl der Banksparpläne und der Wohn-Riester-Verträge zusammen um 40.000 erhöht, gleichzeitig sind jedoch die Versicherungen um 31.000 und die geförderten Fondssparpläne um 36.000 Verträge zurückgegangen. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte die Entwicklung mit einer gewisse...
Riester-Rente weiter auf dem Vormarsch Die Riester-Rente setzt ihren Siegeszug bei den beliebtesten Altersvorsorge-Produkten weiter fort: Alleine im ersten Quartal 2010 wurden 377.000 neue Riester-Verträge abgeschlossen, das sind nochmal mehr als im Quartal zuvor, teilt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit. Für das BMAS sind diese Zahlen angesichts der immer noch angespannten wirtschaftlichen Lage ein Zeichen für eine gestiegene Zuversicht der Menschen in die Zukunft. Insgesamt haben nun 13,6 Millionen Menschen einen Riester-Vertrag abgeschlossen. 2008 wurde die so genannte Wohn-Riester-Rente eingeführt, die si...
Riester-Rente soll für Familien attraktiver werden Die Bundesregierung plant eine Anhebung der Kinderzulage, um die Riester-Rente für Familien mit Nachwuchs noch attraktiver zu gestalten. Rund 5,6 Millionen Riester-Policen wurden bislang abgeschlossen, doch vor allem Geringverdiener sind noch unterdurchschnittlich versorgt. Die Anhebung der Sparzulage für Kinder soll nun einkommensschwachen Familien helfen, privat fürs Alter vorzusorgen. Bislang erhält jeder Riester-Sparer zusätzlich zur Grundzulage in Höhe von 114 Euro im Jahr (ab 2008: 154 Euro) für jedes Kind 138 Euro vom Staat. Wie deutlich die Summe pro Kind über die ohnehin für 2008 ge...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *