Renten-Prognosen werden nach unten korrigiert » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Rentenversicherung > Renten-Prognosen werden nach unten korrigiert

Einmal im Jahr bekommen mehr als 40 Millionen Versicherte Post von ihrem Rentenversicherungsträger. In dem Schreiben erhält jeder, der älter als 27 Jahre ist und seit mindestens fünf Jahren Beiträge in die Versicherung einzahlt, Informationen zu seinem Rentenkonto. Von besonderem Interesse ist dabei stets die Höhe der zu erwartenden Rente.

Es wird allerdings immer deutlicher, dass die bisherigen Berechnungen nicht mehr zu halten sind. Grundlage waren bislang stets jährliche Rentensteigerungen zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Auf absehbare Zeit stehen den Rentnern jedoch Nullrunden bevor – das ist spätestens seit dem Rentenversicherungsbericht der Regierung klar, der in dieser Woche vom Bundeskabinett abgesegnet wurde. Die Berechnungen müssen deshalb ganz neu angestellt werden, und das Ergebnis steht bereits fest: Die erwartete Rentenhöhe wird in den nächsten Briefen deutlich abgesenkt. Für viele Versicherte wird die Summe, die sie zu lesen bekommen, ein Schock sein.

Ein möglicher positiver Nebeneffekt könnte allerdings darin bestehen, dass diejenigen ‚"wachgerüttelt" werden, die bislang noch gar kein Geld oder nur zu geringe Summen in ihre private Altersvorsorge investieren. Denn spätestens beim Blick auf die deutlich niedrigere Summe im ‚"Renten-Brief" wird jedem deutlich, dass man sich nicht mehr allein auf die staatliche Rente verlassen darf. Statt dessen sind private Vorsorgeprodukte wie private Rentenversicherungen, Kapitallebensversicherungen und die Riester-Rente gefragt.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Renten-Prognosen werden nach unten korrigiert
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Weniger Rentenberatungsstellen in Mitteldeutschland Wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mitteilte, werden nach einem entsprechenden Beschluss des Vorstands bis zum Jahr 2015 insgesamt 23 ihrer 50 Auskunfts- und Beratungsstellen geschlossen. Davon betroffen sind 11 Beratungsstellen in Sachsen (Aue, Auerbach, Borna, Delitzsch, Dippoldiwalde, Döbeln, Eilenburg, Glauchau, Mittweida, Pirna und Wurzen), 5 Stellen in Sachsen-Anhalt (Burg, Köthen, Merseburg, Wernigerode und Zeitz) und 7 in Thüringen (Gotha, Greiz, Ilmenau, Jena, Mühlhausen, Neustadt/Orla und Sömmerda). Demnach werden rund ein Drittel aller Beratungsstellen nicht weite...
Rentenversicherung muss bei falscher Beratung haften Wenn ein staatlicher Rentenberater einen Kunden falsch berät, woraufhin dieser einen finanziellen Schaden erleidet, muss die gesetzliche Rentenversicherung haften. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) München (Az.: 1 U 5070/10). Im konkreten Fall hatte ein Mann geklagt, der bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Altersrente gestellt hatte, der jedoch von der Versicherung abgelehnt wurde, weil der Mann die nötigen Voraussetzungen nicht erfüllte. Die Versicherung habe ihn nicht darüber informiert, dass er die Voraussetzungen durch Nachzahlungen auch im Nachhinein noch erfüllen könne, ...
Rentenkassen: Neue Löcher trotz steigender Zuschüsse Entgegen den ursprünglichen Plänen des Finanzministers soll nun der Steuerzuschuss für die gesetzliche Rentenversicherung doch nicht sinken, sondern sogar leicht steigen. Im Jahr 2007 soll es ein Plus von einem Prozent geben. Doch dass diese Summe nicht ausreichen wird, um die neuen Finanzlöcher zu stopfen, steht bereits jetzt fest. Nach Expertenberechnungen müssen allein 2008 zusätzliche 600 Millionen Euro aus Steuermitteln an die Rentenkasse überwiesen werden. Ansonsten würde der Rentenversicherungsbeitrag über die psychologisch wichtige Marke von 20 Prozent steigen, was ein verheerendes Si...
Aushilfe oder Minijobber Der Frühling und der Sommer sorgen nicht nur bei vielen Menschen zu einer Steigerung der Stimmung, in den unterschiedlichsten Branchen werden jetzt auch vorübergehend Mitarbeiter gesucht. Da sind z. B. die Besitzer von Beach-Clubs, Eisverkäufer oder Gartenarbeiter um nur einige zu nennen. Die Arbeitgeber wollen die Mitarbeiter aber nicht fest einstellen, da in der Regel absehbar ist, dass sie nur für wenige Monate benötigt werden. Sie haben daher die Möglichkeit, das benötigte Personal aus Aushilfe einzustellen, um u. a. Sozialabgaben zu sparen. Aushilfen müssen aber von Gesetzeswegen unters...
1,5 Milliarden EURO Mehreinnahmen Die ansteigende Konjunktur macht es möglich. Für das Jahr 2007 erwarten Experten einem Pressebericht zur Folge mehrere Milliarden Mehreinnahmen. Auf die Rentenversicherung sollen davon ca. 1,5 Milliarden EURO entfallen. Zudem sollen bei der Arbeitslosenversicherung 1,5 Milliarden EURO weniger Aufwand entstehen, was auf die sich ständig verbessernde Lage am Arbeitsmarkt zurückzuführen sein dürfte. Diese Daten sollen das Ergebnis des Jahreswirtschaftsberichtes sein, der Mitte der kommenden Woche von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) vorgelegt wird. Gemäß diesem Bericht erwartet die ...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *