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Den gesetzlichen Krankenversicherungen fehlen im kommenden Jahr mindestens zehn Milliarden Euro. Ein Grund dafür ist der Wegfall von rund vier Milliarden aus Steuermitteln, die bislang vom Finanzminister überwiesen wurden. Um insbesondere die Kosten für die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern zu decken, hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nun eine Sonderabgabe auf die Einkommenssteuer vorgeschlagen.

Vorbild für dieses Modell könnte der Solidaritätszuschlag für Ostdeutschland sein. Lauterbach hält einen Aufschlag auf die Einkommenssteuer für sozial gerechter als eine weitere Anhebung der Mehrwertsteuer über die geplante Steigerung auf 19 Prozent hinaus, die ebenfalls diskutiert worden war.

Auch aus den eigenen Reihen wurde Lauterbachs Vorschlag allerdings umgehend abgelehnt. Der Gesundheitsexperte habe lediglich seine ‚"private Meinung" geäußert, hieß es aus der SPD.

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Steuer-Zuschlag für gesetzliche Krankenversicherungen
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