Skandia bessert Rürup-Rente nach » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Altersvorsorge > Skandia bessert Rürup-Rente nach

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass der Lebensversicherer Skandia seine Rürup-Rente nachgebessert hat. Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte derzeit bemängelt, dass Rürup-Verträge nicht gekündigt werden können und sich die Rürup-Rente in eine „beitragsfreie Versicherung“ umwandelt, sobald der Verbraucher keine Beiträge mehr einzahlen kann oder will.

Wenn jedoch noch nicht genug eingezahlt wurde, findet diese Umwandlung nicht statt und das ganze bisher eingezahlte Geld ist weg. Laut den AGB der Skandia Lebensversicherung erlischt der Vertrag sogar denn, wenn das bislang angesparte Geld weniger als 2500 Euro betrug.

Für die Kunden bedeutete dies, dass sie mit Verlusten von mehreren Tausend Euro rechnen mussten, da die in den ersten 2-3 Jahren eingezahlten Beiträge sowieso schon mit den Abschlusskosten verrechnet wurden. Zusätzlich konnten noch eventuell gestundene Beiträge abgezogen werden.

Skandia hatte schon Ende November letzten Jahres gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu der entsprechenden Klausel in ihren AGB abgegeben und diese gestrichen. In ähnlicher Sache prozessiert die Verbraucherzentrale aktuell auch gegen den Versicherer Aspecta.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Riester-Rente immer beliebter So langsam finden die deutschen imm mehr gefallen an der Riester-Rente, immer mehr Menschen entscheiden sich für einen Abschluß einer Altersvororge in Form der Riester Rente. Die meisten setzen dabei auf Sparen mit Aktien, Aktienfonds - eine der drei möglichen Riester Varianten - galten Anfangs als die wenigst beliebteste Riester Variante, mausert sich nun aber zum absoluten Renner. Hierfür gibt es zwei Gründe, zum einen der derzeit herrschende Börsenboom zum zweiten werden Anleger durch Rabatte im Internet auf riesterfähige Fonds überzeugt. Die besten Fondssparpläne erwirtschafteten laut F...
Ferienhaus als Altersabsicherung Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung im Ausland stellt für viele Deutsche eine reizvolle Alternative zum Rentenleben in kalten und nassen Deutschland da. Dabei zählt Spanien gemäß einer Umfrage zu den am meisten genannten Ländern. Ein Haus am Meer bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen ist der Traum von vielen. Experten warnen jetzt davor, voreilig eine Immobilie im Ausland zu kaufen, ohne sich vorher über die Gesetzte und Vorschriften des Landes im Detail informiert zu haben. Auch die anfallenden Kosten für den Kauf, neben dem Kaufpreis, sollten im Vorwege erfragt werden, damit n...
Kinder müssen nich für Pflege der Eltern aufkommen Erwachsene Kinder müssen für das Leben ihrer Eltern in Alters- und Pflegeheimen nicht aufkommen, wenn sie damit ihre "angemessene eigene Altersvorsorge" beeinträchtigen würden. So entschied der Bundesgerichtshof in einem Fall, wo ein Mann nicht mit seinem Vermögen von rund 113.000 Euro für die Pflege seiner Mutter aufkommen wollte. Für das Geld wollte der ledige und kinderlose Sohn eine Eigentumswohnung kaufen und den Rest in einen neuen Pkw anlegen. Es kommt nicht auf die Art der Altersvorsorge an, legte das Gericht fest, da es dem Unterhaltspflichtigen frei steht, in welcher Art und Weise er...
Betriebliche Altersvorsorge in Gefahr Die betriebliche Altersvorsorge hat sich als ein echtes Erfolgsmodell erwiesen. Millionen Deutsche Arbeitnehmer profitieren von der Möglichkeit, einen Teil ihres Gehaltes im Rahmen einer Direktversicherung in eine private Renten- oder Lebensversicherung fließen zu lassen. Entgeltumwandlung lautet der Fachbegriff. Der Teil des Gehaltes, der als Versicherungsbeitrag gezahlt wird, muss nicht versteuert werden, zudem werden keine Sozialabgaben fällig. Angestellte schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sparen Steuern und sorgen zudem für ihren Lebensabend vor. Doch nun droht der betriebl...
Immer noch hohe Angst vor Altersarmut Ungeachtet des Wirtschaftsaufschwungs im laufenden Jahr haben der jüngsten Studie der Postbank und des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge 16,3% der Befragten Angst vor Altersarmut und sorgen sich um ihren Lebensunterhalt im Alter. Vor allem im Osten Deutschlands ist diese Angst im Vergleich zum Vorjahr sogar noch angestiegen. So sind in den neuen Bundesländern 25% der Befragten fast sicher, dass sie ihren Lebensunterhalt im Alter nicht alleine werden bestreiten können, das sind 5% mehr als im Vorjahr. Sind es bei den heutigen Ruheständlern 18%, die über eine unzureichende Altersvorso...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)