Rentenkassen: Neue Löcher trotz steigender Zuschüsse » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Rentenversicherung > Rentenkassen: Neue Löcher trotz steigender Zuschüsse

Entgegen den ursprünglichen Plänen des Finanzministers soll nun der Steuerzuschuss für die gesetzliche Rentenversicherung doch nicht sinken, sondern sogar leicht steigen. Im Jahr 2007 soll es ein Plus von einem Prozent geben.

Doch dass diese Summe nicht ausreichen wird, um die neuen Finanzlöcher zu stopfen, steht bereits jetzt fest. Nach Expertenberechnungen müssen allein 2008 zusätzliche 600 Millionen Euro aus Steuermitteln an die Rentenkasse überwiesen werden. Ansonsten würde der Rentenversicherungsbeitrag über die psychologisch wichtige Marke von 20 Prozent steigen, was ein verheerendes Signal für den Arbeitsmarkt darstellen würde.

Schon heute machen die Kosten für die Rentenzahlungen den zweitgrößten Posten im Bundeshaushalt aus – gleich nach den Zinsen für die Kredite.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Rentenkassen: Neue Löcher trotz steigender Zuschüsse
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Gesetzliche Rentenversicherung birgt große Renditerisiken Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) wirft die gesetzliche Rentenversicherung immer weniger Rendite ab. Neben der Altersstruktur der Gesellschaft sind vor allem die von der Politik vorgenommenen Kürzungen die größten Risiken der Rentenversicherung, von denen besonders jüngere Jahrgänge betroffen sind. Das Renditerisiko der gesetzlichen Rentenversicherung war in den vergangenen 30 Jahren höher als das Renditerisiko am Kapitalmarkt. Eine Senkung des Risikos und eine gleichzeitige Steigerung der Rendite kann den Autoren Reinhold Schnabel und Adrian Ottnad der Studie...
Privatrenten werden gekürzt – so reagieren Versicherer auf die Zinsflaute Die Europäische Zentralbank wird die Zinsen in naher Zukunft wohl nicht erhöhen und da die Erträge der Unternehmen durch die andauernde Zinsflaute immer mehr gedrückt werden, gehen die ersten Lebensversicherer dazu über, die laufenden Renten zu kürzen. Diese Aktionen sind ein „Fanal“ für die Branche, denn sie nehmen den Rentenpolicen die Attraktivität und die Versicherungen büßen etwas ein, was für ihr Geschäft überlebenswichtig ist, die Verlässlichkeit. Kein Einzelfall Als die Münchner Generali, ein Unternehmen, das zur italienischen Generali-Gruppe gehört, im Juli dieses Jahres ankündi...
Große Reserven in der Rentenversicherung Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, ist die eiserne Reserve der Rentenversicherung inzwischen auf einen der höchsten Werte in der Geschichte der Bundesrepublik gestiegen. Im November sind die Finanzpolster der Rentenkasse im Vergleich zum Vormonat noch einmal um 4 Milliarden Euro gestiegen und liegen jetzt bei 23,2 Milliarden Euro. Nur im Jahr 1992 war die eiserne Reserve der Rentenversicherung mit 25 Milliarden Euro noch höher als heute, was auf die Wiedervereinigung Deutschlands zurückzuführen war. Aufgrund der guten Konjunktur und der Tatsache, dass viele Unternehmen ihren Arbeitnehme...
Einkünfte im Alter – Frauen bekommen nur halb so viel wie Männer Dass Frauen weniger verdienen als Männer, obwohl sie den gleichen Job machen, das ist bekannt. Ungerecht bleibt es auch im Alter, wenn es um die Einkünfte im Alter geht, hier bekommen Frauen nur rund halb so viel wie Männer. Altersarmut trifft also doppelt so oft Frauen als Männer und das nur, weil Frauen sich nicht so auf die Arbeit konzentrieren können wie Männer. Frauen müssen sich zusätzlich um die Erziehung der Kinder kümmern und immer häufiger sind sie auch an der Pflege von Angehörigen beteiligt. Eine neue Studie Eine Expertenstudie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen In...
Riester-Rente soll freiwillig bleiben Obwohl Bundessozialminister Franz Müntefering (SPD) bei der Vorlage des Rentenversicherungsberichtes nachdrücklich deutlich gemacht hat, dass sich in Zukunft niemand mehr allein auf die staatliche Rente verlassen dürfe, setzt er weiterhin auf die Bereitschaft der Bürger, freiwillig aktiv zu werden. Der Vizekanzler verwies in Berlin vor allem auf die Riester-Rente als ein gutes Instrument für die private Altersvorsorge. Überlegungen, das Riester-Sparen zur Pflicht zu machen, erteilte der Minister allerdings eine Absage. Eine entsprechende Regelung sei "nicht geplant".
Von Stephan (Insgesamt 332 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *