‚“Freigestellte“ Mitarbeiter müssen sich selbst versichern » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > ‚“Freigestellte“ Mitarbeiter müssen sich selbst versichern

Durch betriebsinterne Umstrukturierungen, Firmenzusammenschlüsse oder ähnliche Umstände gehen oftmals Arbeitsplätze verloren. Die Betroffenen werden mitunter von einem Tag auf den anderen nicht mehr gebraucht. Deshalb kommt es vor, dass sie bis zum Ablauf der Kündigungsfrist ‚"freigestellt" werden. Durch die Unterschrift unter einen solchen Aufhebungsvertrag kann der Arbeitnehmer allerdings auch seinen Versicherungsschutz teilweise verlieren.

Das gilt insbesondere für die Krankenversicherung. Nach einem Monat endet die Pflichtversicherung, der freigestellte Mitarbeiter muss sich dann freiwillig versichern. Tut er das nicht, steht er ohne Krankenversicherung da und riskiert darüber hinaus, dauerhaft aus dem System der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen zu werden. Ihm bliebe dann nur noch der Weg zu einer privaten Krankenversicherung.

Zudem müssen vom Arbeitgeber für freigestellte Mitarbeiter keine Beitragszahlungen mehr an die Renten- und die Arbeitslosenversicherung geleistet werden.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

‚“Freigestellte“ Mitarbeiter müssen sich selbst versichern
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Nie mit leerem Magen einkaufen Notwendige Behandlungen aufgrund von Übergewicht belasten das Deutschen Gesundheitssystem jedes Jahr extrem und gehören zu den größten Kostenpunkte der Krankenkassen. Viele Deutsche haben nicht nur deshalb das Ziel, ihr Gewicht zu reduzieren und gesunder zu leben. Eine Diät durchzuhalten erfordert aber ein großes Maß an Disziplin und Überwindung. Es gibt daher viele Experten und Vereine, die Menschen bei einer Diät unterstützen bzw. die wertvolle Tipps geben. Einem aktuellen Bericht zur Folge ist ein ganz wesentlicher Punkt dafür eine Diät durchzuhalten und erfolgreich abzunehmen, dass man...
Wichtige Versicherungen für Auswanderer Auswandern liegt voll im Trend, doch wer sich einen neuen Wohnsitz außerhalb Deutschlands sucht, sollte auch an seine Versicherungen denken. Christina Busch berät beim Raphaels-Werk in Berlin auswanderwillige Bürger und erklärt, dass innerhalt der Europäischen Union die bürokratischen Hürden nicht so groß sind. Dennoch seien einige Dinge zu beachten, z.B. gibt es durchaus Unterschiede bzgl. der jeweiligen Zollbestimmungen für Autos oder Tiere, bei der Anmeldung vor Ort und im Gesundheitssystem. Sie empfiehlt allen Interessierten, sich frühzeitig sehr sorgfältig über die entsprechenden Bestimmu...
Wichtige Fristen bei der Krankenversicherung beachten Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann aus verschiedenen Gründen enden. Das kann der Fall sein, wenn sich ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber freistellen lässt oder auch nach der Scheidung eines Ehepaares. Hier endet nach der Trennung die Mitversicherung des nicht erwerbstätigen über den berufstätigen Partner. In jedem Fall gilt es, wichtige Fristen einzuhalten. Binnen drei Monaten muss ein Antrag auf freiwillige Weiterversicherung bei der Krankenkasse eingehen. Verstreicht dieser Zeitraum, ist dem (Wieder-)Eintritt in das gesetzliche Krankenversicherungssystem ein ges...
Muss die Versicherung bei Wasserschäden immer zahlen Wer eine Versicherung gegen Leitungswasserschäden hat, der ist in der Regel auf der sicheren Seite, wenn es zu einem Schadenfall kommt. Wenn ein Versicherungsnehmer allerdings seiner Aufsichtspflicht nicht nachkommt, so kann es sein, dass die Versicherung bei einem Leitungswasserschaden nicht zahlen muss. In einem aktuellen Fall wurde von dem Landgericht München eine Streitigkeit zwischen einem Besitzer eines Ferienhauses und seiner Versicherung verhandelt. In dem Ferienhaus war es zu einem Wasserschaden gekommen, weil ein Rohr geplatzt war. Die Versicherung verweigerte die Zahlung und war f ...
Umzug: Wer haftet bei Umzugsschäden? Laut einem aktuellen Urteil kommen private Helfer wie zum Beispiel Freunde oder Kollegen nicht für Schäden auf die bei einem Umzug entstehen. Das entschied zumindest das Amtsgericht Plettenberg (AZ: 1 C 345/05), so kommen freiwillige Helfer die einen Schaden bei einem Umzug verursachen nicht für diesen auf. Im aktuellen Fall hatten freiwillige Helfer beim Umzug einige Schrankbretter so ungeschickt im Möbelwagen verstaut, dass diese beim Transport umkippten und zu allem Übel sogar noch auf ein vorbeifahrendes Auto fielen. Den Schaden wurde durch die Versicherung der Umziehenden beglichen. Aber...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *